European Cycling Lexicon

[Edit] Inzwischen gibt es eine aktualisierte Version. Hier der Link zur PDF-Datei. Enthalten sind jetzt 27 EU-Amtssprachen, dafür wurden die Nicht-Amtssprachen Russisch, Japanisch, Chinesisch entfernt. Weiterhin stellt sich die Frage, weshalb Türkisch als wichtige Minderheitensprache nicht enthalten ist. Der Link zur im folgenden Text vorgestellten zweiten Ausgabe ist weiterhin aktuell.

Europäisches Fahrradlexikon, zweite Ausgabe. Oder auf finnisch: Eurooppalainen polkupyöräsanasto.

Worum geht es? Es soll kein Fahrrad-Wiki sein oder werden, obwohl es der Titel nahelegt. Ziel ist es hingegen, eine handliche kleine Broschüre für den Radreisenden oder Touristen, der sich mit einem Rad in einem anderen (europäischen) Land fortbewegen will, bereitzustellen.

So werden in 27 Sprachen (neben den EU-Amtssprachen die Sprachen Russisch, Japanisch, Chinesisch, Arabisch) fahrradspezifische Begriffe aufgeführt und mit Bildern illustriert. Neben Fahrradteilen (für den Besuch im Radladen) werden auch infrastrukturspezifische Ausdrücke und ein paar Worte beziehungsweise Sätze für unterwegs aufgeführt: „Entschuldigen Sie, wo ist hier das nächste Café?“ heißt auf ungarisch „Elnézést, merre van a legközelebbi vendéglő?“ Weiterlesen

Buchvorstellung: Vintage Räder

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Vintage Räder, die aktuelle Neuerscheinung des Covadonga-Verlags, zelebriert die Liebe zu der Zeit von Legenden wie Fausto Coppi, Eddy Merckx und anderer Helden der Landstraße, zu Stahlrennrädern, blank geputzten Aluschaltungen und Kettenblätettern. Eine Zeit, in der Fahrräder nicht am Computer entstanden, sondern aus der Erfahrung und dem Schweiß tausender Kilometer auf der Straße.
Das Buch zelebriert das Aufarbeiten von schönen alten Rädern mit passenden, gut gemachten Bildern, lesenwerten Texten sowie mit Essays mehr oder weniger bekannter Typen aus der Vintage-Szene.

Vintage Räder ist ein ideales Geschenk für alle Fahrradfans, die sich für alte Räder interessieren, bei der Eroica oder der Velo Classico Germany mitgefahren sind oder mit dem Gedanken spielen.

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101 Dinge, die ein Fahrrad-Fan wissen muss

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Andrea Reidl, als Herausgeberin des Radblogs Velophil auf Zeit online einem größeren Publikum bekannt geworden, hat sich an eine schwere Aufgabe gemacht. In der Reihe „101 Dinge“ des GeraMond-Verlages musste sie (ja, genau!) 101 Dinge zusammentragen, die zum Radfahren interessant oder gar wichtig sein könnten.

Abbildung einer Draisine mit Fahrer. Urheber: Wilhelm Siegrist (1797-1843?) [Public domain], via Wikimedia Commons

Womit fängt man (frau) an – rund 200 Jahre nach der Erfindung des Fahrrades? Da gibt es nur eine Antwort: mit Karl Freiherr von Drais und seinem Laufrad: „Endlich mobil“.

Und womit hört sie auf? Man könnte nun vermuten, dass hier ein besonderer Schlusspunkt gesetzt wird – ein so übermäßig konstruierter Spannungsbogen ist von diesem Buch jedoch nicht zu erwarten. Das 101ste „Ding“ ist aber doch etwas, das tatsächlich irgendwie am (aktuellen) Ende der Entwicklung steht – das Triathlonrad.

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Sven Marx: Aber du bist doch behindert! Das Buch.

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Sven Marx fährt Rad. Das ist an sich noch nichts Besonderes. Das tun wir wohl alle. 49.000 Kilometer hat er in den vergangengen Jahren bei Touren durch 29 Länder in Skandinavien, Südosteuropa, Japan oder den USA zurückgelegt. Seit dem April letzten Jahres ist Sven mit seinem Rad auf einer Weltreise, die im September in Berlin enden soll. Ok, das macht nicht Jeder. Aber ein Exot ist er damit heute auch nicht mehr. Sven ist allerdings behindert. Nach einer Tumoroperation, die nur teilweise erfolgreich war, blieb eine Seh- und Gehbehinderung zurück. Die Ärzte hatten ihn schon als Pflegefall abgestempelt. Inzwischen kein Pflegefall mehr, fährt er allein mit dem Rad um die Welt. Und er möchte anderen Menschen – Behinderten wie Nichtbehinderten – Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen. Mut dazu zu machen, die Einschätzung des Arztes, des Chefs oder von-wem-auch-immer zu hinterfragen und selber auszutesten, was möglich ist – oder vielleich nicht möglich ist.
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Neuerscheinung: Rad und Raus von Gunnar Fehlau

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Gunnar Fehlau, Gründer und Geschäftsführer von Pressedienst Fahrrad und Herausgeber des Magazins fahrstil, gehört zu den Typen, die jede Branche, jeder Sport braucht. Gäbe es sie nicht, müssten sie erfunden werden. Außenstehenden mag er manchmal etwas speziell vorkommen. In meinem Bekanntenkreis ist er jedenfalls der Einzige, der seine E-Mails auf dem iPad beim Training auf der Radrennbahn beantwortet hat. Dies gehörte seinerzeit zu den Kompromissen, die er eingehen musste, um Familie, Job und Training für die „Great Dilvide“ unter einen Hut bringen zu können. Weiterlesen