Besi & Friends Etappe 9: Saint-Flour (FR) nach Albi (FR)

Die 9. Etappe führte uns von Saint-Flour nach Albi. Geplante Strecke: 186 km mit ca. 2870 hm.

Link: Etappe 9

Die neunte Etappe wird wohl allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben. Tourenplaner Thorsten hatte hier wohl alles hineingepackt, was bei einer Rennrad-Tour möglich ist: große, befahrene Straßen, schmale, schlecht asphaltierte Wege, steile Anstiege und Straßen in malerischen Städten. Nicht zu vergessen eine ordentliche, fast Marathon-taugliche Länge und „richtig“ Höhenmeter.

Besi sagte danach, dass er sich an Kanada erinnert fühlte: „Große Highways, ewig lang, rauf und runter“. Bei jedem neuen Anstieg hatte er an die Teilnehmer der Gruppe 2 denken müssen, die jeden Tag dasselbe Pensum absolvieren mussten wie die meist deutlich besser trainierten und erfahreneren Fahrer der Gruppe 1.

Nach einer kameratauglichen Fahrt durch die verwinkelte Altstadt von Saint-Flour ging es gleich „zur Sache“: ein längerer, stellenweise mehr als 10 %iger-Anstieg sorgte dafür, dass nun endlich Alle wach waren. Warm fahren war also nicht möglich, dennoch meisterten die Fahrer diese erste Hürde mit Bravour. Danach ging es auf befahrene Straßen, mit deutschen Bundesstraßen vergleichbar. Kein echter Spaß. Thorsten hatte dies jedoch bereits vorab angekündigt und sich entschuldigt, dass dies nicht anders planbar war.

Nach nicht einmal 50 Kilometern hatten wir schon die ersten 1000 Höhenmeter gesammelt: ein harter Einstieg in eine lange Etappe. Mussten wir in Saint-Flour noch bei diesigem Wetter starten, hatten sich die Wolken inzwischen verzogen und erneut strahlendem Sonnenschein Platz gemacht. So stieg auch die Temperatur bald auf sommerliche Werte. Die erste lange Abfahrt war – auch aufgrund der erreichten Höhe – noch frisch und wir konnten unsere Windjacken und Armlinge gut gebrauchen. Im Anschluss an die Abfahrt wurden diese dann mehrheitlich abgelegt und stattdessen Sonnencreme aufgetragen.

Verpflegungspause nach 85 km

Verpflegungspause nach 85 km

Eine Ortsdurchfahrt später (inklusive Überquerung einer an belgische Crossrennen erinnernden Kopfsteinpflaster-Brücke und einem rund 20 %igen-Anstieg) hatten wir unsere „Catering“-Verabredung erreicht. Wir hatten erst 85 km geschafft und hätten dies auch gut als Tagesetappe abhaken können. Entsprechend wurde das Angebot wieder geplündert: Waffeln, Brote mit Tomaten und Gurken, Kuchen, Brühe, Lakritz, Wasser, Isogetränk und, und, und. Am Ende war kaum noch etwas übrig und einige Bäuche erkennbar aufgebläht. Durchaus verständlich, da wir noch kräftezehrende 100 km vor uns hatten.

Diese 100 km hatten es auch in sich. Weiterhin war das Profil wellig, weiterhin hatten wir mit der Sonne zu kämpfen. Daher war es auch kein Wunder, dass wir den ersten Springbrunnen, der uns in den Weg kam, für eine kleine Abkühlung nutzten.

öffentliches Bad

öffentliches Bad

Derart abgekühlt ließen sich auch die letzten Wellen ertragen. Am Ende der Etappe hatten wir rund 190 km mit 2.700 Höhenmetern in den Beinen und waren mehr als zufrieden, diese Etappe bewältigt zu haben.

Bei allen Strapazen gab es noch ein Highlight zu erwähnen: das Team. Das folgende Bild spricht für sich.

Ein starkes Team!

Ein starkes Team!

 

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