New kid in town: kolektif Berlin bike fair

Hervorgehoben

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Gerüchte gab es schon länger. Anfang Dezember kam die Bestätigung: die Berliner Fahrrad Schau ist Geschichte.

Nur einen Monat später wurde diese Lücke gefüllt: das Team von Rad Race kündigte die neue Berliner Fahrradmesse an: die kolektif Berlin bike fair war geboren. Am 08. März war es dann so weit: die kolektif öffnete ihre Tore im Motorwerk in Berlin-Weißensee.

Von Anfang an war klar, dass die kolektif nicht die BFS ersetzen konnte – eine Messe dieses Formats lässt sich nicht innerhalb weniger Wochen aus dem Boden stampfen. Andererseits schien der Bedarf nach einer anderen Messe auf Anbieterseite weiterhin vorhanden zu sein: die neue Messe war schnell ausgebucht und viele von der Fahrrad Schau bekannte Marken und Personen fanden ihren Weg nach Weißensee. Die größte Überraschung stellte wohl die Kooperation mit dem Fahrradversand Rose dar, der von vielen Kunden eher im klassischen Rennradmarkt verortetet wird.

Dass Rose inzwischen – wie schon Canyon vor einiger Zeit – den Markt des „Urban Cyclings“ für sich entdeckt hat, zeigte die offizielle Premiere der neuen limitierten CPTL-Serie als Messe-Opener. Dass mit dem szeneverbundenen Veranstalter Rad Race und dem traditionellen Radversender Rose zwei recht unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, war trotz dem fast einheitlichen Erscheinungsbild in trendigem Schwarz deutlich erkennbar. Der Beifall für die Vernissage der neuen Marke Edel-Rose und der von Berliner Tape-Art-Künstlern neu gestalteten CPTL-Rahmen war dann auch eher höflich als euphorisch.

Trotz des Aus für die BFS dürfte klar sein, dass neben der VELOBerlin weiterhin Platz für eine weitere Fahrradmesse in Berlin sein wird. Selbst wenn die Schnittmenge zwischen der VELO und der BFS im Laufe der Jahre immer größer wurde, gab es immer Stimmen, denen die VELO zu professionell war und die sich eher einen „Szene-Treff“ als eine klassische B2C-Messe wünschten. Dem trägt das Konzept der kolektif Rechnung:

Die kolektif berlin soll bewusst keine Fachmesse sein, sondern es handelt sich vielmehr um ein Kollektiv aus angesagten, jungen Brands und Start Ups aus der Bikeszene, die Berlin zeigen wollen, was sie für 2019 an den
Start bringen.

Pressemitteilung kolektif Berlin bike fair

Dass dieses Konzept Erfolg haben kann, zeigte bereits der gut besuchte erste Abend. Für einen langfristigen Erfolg gehört zu diesem Konzept eine bunte Mischung aus klassischer Messe, einer bunten Szene und einem Eventprogramm, das die Besucher anzieht und länger als eine Stunde auf dem Gelände hält. Das Risiko liegt weniger beim Konzept und dem Programm als beim Veranstaltungsort: aufgrund des engen Platzangebotes in der – stimmungsvollen – Messehalle müssen viele Veranstaltungen auf dem Freigelände stattfinden. Daher hängt viel vom Wetter ab.

Termine

  • Samstag, 09.03.2019: 10.00-18.00
  • Sonntag, 10.03.2019: 10.00-17.00

Programm für Samstag

  • 10.00 Bikerumor.com Road & Trail Adventure Ride (Gravel)
  • 10.00 Explore Berlin Ride (Rennrad)
  • 14.00 Rocket Espresso Workshop (Barista-Workshop)
  • 14.00 International Berlin Cargo Bike Race – End of Winter – 2019 (Cargobike-Rennen)
  • 15.00 3000KM ACROSS NEW ZEALAND (Vortrag / Diashow)
  • 17.00 RAD RACE Last Man Standing (Fixie-Rennen auf der Mobikart-Kartbahn in Hohenschönhausen) Ende gegen 24 Uhr.
  • 00.00 RAD RACE AFTER SHOW PARTY (Mobikart-Kartbahn) Ende: ca. 04 Uhr

Programm für Sonntag, 10.03.2019

  • 10.00 Cycling Yoga (Yoga mit/auf dem Rad)
  • 11.00 kolektif girls ride – pres. by Veloine (Rennrad)
  • 12.00 ROSE Hangover Gravel Ride (Gravel)
  • 14.00 Rocket Espresso Workshop (Barista-Workshop)
  • 14.00 Bike Packing & Gravel – Future of Cycling Events? (Film + Diskussion)

Veranstaltungsort:

Motorwerk Berlin
An der Industriebahn 12
13088 Berlin

Erreichbar mit dem Rad (bewachte Stellplätze vorhanden) oder der Straßenbahn (Linien 12 oder 27, Endhaltestelle Pasedagplatz)

Berliner Fahrradschau 2018 – Composcience-Projekt Cargobike

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Es begann als Projekt und ist jetzt für „genug Kleingeld“ käuflich zu erwerben: das Cargobike der Firma Composcience. Knapp 10 Kg, Komponenten aus dem Radsport, 100 kg Zuladung. Zu bestaunen in Halle 4.

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Berliner Fahrradschau 2018 – der Start

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Die Berliner Fahrradschau 2018 hat ihre Pforten geöffnet. Bei noch etwas verhaltenem Publikumsandrang zeigten am ersten Tag Aussteller aus dem In- und Ausland Brandneues und Altbewährtes rund ums Rad. Natürlich wurde auch diesmal das Rad nicht neu erfunden, ein paar Rosinen waren dennoch zu finden.

Matthias Lingner vom Berliner E-Bike-Laden Wingwheels

Andreas, Pro Cycling Collection

Für den Radsportfan ist die Ausstellung „Pro Cycling Collection“ ein Highlight der Messe. Profi-Rennräder, die bei großen Rennen gefahren wurden und die eine Geschichte erzählen. Andreas, der mit viel Ausdauer einige Schätze aus Kellern und Garagen hervorholte, zeigt hier erstmalig einen Ausschnitt aus seiner Sammlung. Eine Ffeste Ausstellung ist noch nicht geplant, eine Vorstellung der Räder im Rahmen der Cyclassics ist für den Hamburger das nächste große Ziel.

Hier das Giant TCR Advanced in den Rabobank-Teamfarben, das 2012 von Robert Gesink (NL) gefahren wurde. Dies ist gleichzeitig das einzige Rad der Sammlung, das von seinem aktuellen Besitzer tatsächlich gefahren wird. Weiterlesen

OBike – Bikesharing in „billig“

EDIT 07/2018: Nach aktuellen Pressemeldungen scheint OBike insolvent zu sein.

Ein neuer Bikesharing-Anbieter ist in der Stadt: OBike. Bereits im Juli tauchten die auffälligen gelb-grauen Leihräder in Zürich auf. Das ZDF hat kritisch darüber berichtet:

Räder aus Fernost machen in Zürich vor allem eins: Probleme …
… waren die Räder Anfang Juli plötzlich da: in der Stadt, am Fluss, kreuz und quer … [via ZDF-Video auf Facebook]

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Donkey Republic – neues Bikesharing-System in Berlin

Der niederländische Bikesharing-Provider Donkey Republic ist nun auch in Berlin vertreten: seit letzter Woche sind in der Innenstadt viele auffallend orange gefärbte Räder zu sehen.

Donkey Republic Stadtmitte

Grundsätzlich: prima! Aus Radfahrersicht kann es wohl kaum zu viele Angebote für Radfahrer geben.

Platzierung (an von Touristen stark frequentierten Orten), Verleihdauer (mindestens 2 Stunden) und Bewerbung (bisher ausschließlich englisch) der Räder deuten darauf hin, dass das Angebot primär auf Touristen ausgerichtet ist. Weiterlesen