Aus VELOBerlin wird VELOBerlin Week

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Corona macht’s möglich (oder nötig): heute, Montag den 15.06. wird ein neues Format von der VELOBerlin aus der Taufe gehoben: die VELOBerlin Week. Statt geballten Attraktionen vor hunderten oder tausenden Zuschauern an einem Wochende werden gezielte Veranstaltungen virtuell während einer ganzen Woche angeboten.

Das Programm der VELOBerlin Week als Grafik (nicht barrierefrei). Die PDF-Datei ist unter https://veloberlin.com/events/?file=files/Downloads/2020/Besucher/VW20_Event%C3%BCbersichtPDF.pdf&cid=378 zu finden.

Alle Veranstaltungen werden live gestreamt und sind anschließend noch auf den Facebook- und YouTube-Kanälen der VELO abrufbar.

Der Fokus ist natürlich bekannt und bewährt: Radfahren in der Stadt, Mit dem Rad zur Arbeit („Commuting“), Verkehrspolitik, Reise und jede Menge Lifestyle. Da die VELO schon länger nicht mehr nur eine lokale Veranstaltung ist und mit der VELOFrankurt und VELOHamburg auch der Norden und Westen bedient wird, bietet es sich an, auch diese Veranstaltung überregional zu gestalten. Die Wahl des City- oder Lastenrades unterscheidet sich in diesen Städten kaum, sodass Vorträge und Workshops zu diesen Themen allgemeingültig sein dürften. Stuttgarter Verhältnisse lassen wir hier mal außen vor – aber noch gibt es ja keine VELO in der Schwabenmetropole.

Themen, Marken, Gesichter: hier kann die VELO auf ein bewährtes Konzept setzen – das Radfahren muss nicht neu erfunden werden und Pop-Up-Bikelanes sind nur ein temporäres Phänomen, das nur die jahrzehntealte Forderung, dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen, antizipiert. Fahrradpolitik bleibt wichtig und spannend, auch wenn sich die grundsätzlichen Fragen nicht ändern.

Ich erspare uns an dieser Stelle die Wiedergabe des kompletten Veranstaltungskalenders – den findet ihr natürlich auf der Eventwebsite https://veloberlin.com.

Stattdessen zwei subjektiv ausgewählte Highlights des ersten Tages:

  • BMX-Workshop mit Camilo Gutierrez – auch für Nicht-BMXer toll anzusehen (10 Uhr)
BMX-Profi Camilio Gutierrez zeigt auf der VELOBerlin 2018 einen Trick auf dem BMX-Rad: er steht mit einem Fuß auf der Achsverlängerung ("Peg"), währen das Vorderrad in der Luft ist.
  • Systemrelevanz des Fahrrads in Berlin / Frankfurt / Hamburg – ein Blick über den Tellerrand: was passiert in anderen deutschen Großstädten? Drei Workshops, die einen interessanten Vergleich ermöglichen können.

So etwas gab es doch schon einmal, könnte man jetzt fragen. War das nicht die Erfindung der Berliner Fahrrad Schau – die Berlin Bicycle Week? Stimmt, das könnte man jetzt missverstehen. Aber: nein, da will niemand ein erfolgreiches Modell kopieren – letzten Endes hat sich das Konzept der Berliner Fahrradschau nicht durchsetzen können. Das kompakte Format der VELOBerlin, speziell auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, hatte funktioniert und beständig mehr Publikum angezogen. Nun hat Corona die Karten neu gemischt. An einem Wochenende ein großes Publikum mit virtuellen Veranstaltungen erreichen zu wollen wäre sehr ambitioniert. Für diese Zeit ist die Bicycle Week somit genau richtig – trotzdem trauere ich der alten VELOBerlin nach.

Ein paar Worte zu meinem Verhältnis zur VELOBerlin / VELOBerlin Week. Zwei Jahre habe ich die VELOBerlin im Bereich Social Media unterstützt, zwei phantastische und lehrreiche Veranstaltungen durfte ich medial begleiten. Eine Aufgabe, die mich neben meinem „bürgerlichen“ Job extrem gefordert hat und mir die Grenzen der semiprofessionellen Medientätigkeit aufgezeigt hat. Die VELOBerlin hatte sich in diesem Jahr sinnvollerweise dazu entschieden, die VELO professionell betreuen zu lassen. Eine Entscheidung, die ich begrüßt habe. Im Gegenzug hätte ich das Vergnügen gehabt, die VELO gemeinsam mit Stefan Hähnel fotografieren zu dürfen. Wer mich kennt, weiß, dass es für mich sehr schwer ist, zwei Tage ohne Kamera auf einem Fahrradfest zu sein 🙂 Und dann kam Corona.
Nun, möglicherweise werden sich in den nächsten Jahren die Formate ändern: Fotografiert wird bei Liveveranstaltungen weiterhin – und darauf freue ich mich! Der VELO wünsche ich viel Erfolg bei diesem Experiment – wir sehen uns dann
2021 wieder auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof!

Ride of Silence: Weltweites Gedenken am 20. Mai

RoS_Classic_LCIn Berlin und mehr als 300 Städten weltweit, in 26 Ländern, auf sieben Kontinenten und zum zwölften Mal radeln am Mittwoch, 20. Mai um 19 Uhr, Radfahrer durch ihre Stadt: in weißer Kleidung, schweigend, dem Anlass entsprechend.

Zur ersten Teilnahme Berlins am Ride of Silence ruft die Initiative Clevere Städte zusammen mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen und Piraten, autofrei leben! e.V., Autofreies Kreuzberg und der Berliner Fahrradschau auf. Vom Brandenburger Tor geht es in besinnlichem Tempo zu den Orten der letzten tödlichen Radverkehrsunfälle. Damit wollen sie der Getöteten und ihrer Familien gedenken und ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit an die Stärkeren senden. Weiterlesen

One Year of Bicycles

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2015 habe ich das Vergnügen, euch die Kalenderfotos des One Year of Bicycles-Kalenders vorstellen zu dürfen: wunderschöne Fotografien von herrlichen Fahrrädern, die jedes Sammlerherz erfreuen.

© Peter Rüssmann / ONEYEAROFBICYCLES

„Covergirl“ © Peter Rüssmann / ONEYEAROFBICYCLES

One Year of Bicycles, das sind Peter Rüssmann (Fotograf), Nicolai Thomas (Restaurator), Patrik Hanuschka (Retusche) und Daniel Weiss (Layout). Die Geschichte hinter dem Projekt ist einfach wie so viele Geschichten, die sich um dieses geniale Verkehrsmittel ranken:

Die Idee zu einem historischen Fahrradkalender hatten wir, Peter Rüssmann (Fotograf), und Nico Thomas (Fahrrad-Restaurator), im Sommer 2012. Was mit der simplen Frage “Peter, magst du mir mal mein Rad fotografieren?“ begann, nahm ganz plötzlich seinen Lauf.
Nach dem dritten Bild schauten wir uns an und es stand fest …
Wir müssen daraus einen Kalender machen!
[via www.one-year-of-bicycles.com]

Da jedes gute Print-Produkt ein anziehendes Cover benötigt wurde das Foto des Opel Flitzer zum „Covergirl“ erkoren:

Dieser fabelhafte Halbrenner aus den 20er Jahren hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich.
Rahmen und Gabel lagen über Jahrzehnte zwischen hunderten Fahrradrahmen auf einem Hamburger Dachboden. Sein neuer Besitzer hatte ihn im Jahr 2011 dort entdeckt und anschließend von Grund auf restauriert.
Auf den langen Alleen Hamburgs gewinnt er im Sommer regelmäßig Rennen gegen Fahrradkuriere.

[ebd.]

Ich freue mich auf 12 Monate mit den Fotos von One Year of Bicycles!
Maße: 70 x 50 cm im Querformat
Druck: 220 g, Seidenglänzend
Bindung: Wire-O plus schützende Hochglanzfolie
Preis pro limitiertem Exemplar: 39,95 €
Porto- und Verpackungspauschale: 5,90 €

Der Kalender kann hier online bezogen werden.

Hinweis zur Kennzeichnung als „Werbung“
In diesem Artikel wird ein Produkt ausführlich dargestellt. Daher muss ich den Artikel nach aktuellem Rechtsverständnis als Werbung kennzeichnen.

WE ARE TRAFFIC

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WE ARE TRAFFIC – vielen Besuchern der beiden Berliner Fahrradmessen ist dieser Name inzwischen ein Begriff. Auf der Berliner Fahrrad Schau war WE ARE TRAFFIC Medienpartner. Auf der VELOBerlin stellten die Hamburger Fotografen Till Gläser und Björn Lexius einen – kleinen – Teil ihrer Bilder im Rahmen der VELOArt-Sonderschau aus. Jedes Bild zeigt einen Radfahrer mit seinem Fahrrad. Nur in Ausnahmefällen, wie bei dem Foto von Laura und Sirko, auch mal zwei. „Weil es gerade so gut passte“, so Fotograf Till Gläser.

Das Fotografieren von Radfahrern ist jedoch weder Hauptbeschäftigung noch Broterwerb für die beiden Hamburger. Im Gegenteil: professionell befassen sich Till Gläser und Björn Lexius hauptsächlich mit klassischer Hochzeits- und Portraitfotografie. Nachdem sie im Oktober 2012 damit begannen, Hamburger Radfahrer zu fotografieren, entstand schnell ein ernstzunehmendes Projekt. Seither wurden über 100 Hamburger Radfahrer fotografiert – mehr als 30 Berliner kamen inzwischen hinzu. Weiterlesen

Wir spenden Leben rockten die Cyclassics!

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Sonntag, 21. August 2011: Das Team Wir spenden Leben am Start der Vattenfall Cyclassics 2011.

Thorsten Schröder / Marc Bator (Tagesschau) © Upsolut/Hochzwei

Mit insgesamt 14 Starterinnen und Startern starteten wir auf allen Strecken und in allen Kategorien (55/100/155 km, sowie alle VIP-Wertungen)!

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