Ulmer Stadtlauf und ZKRD Charity-Radrennen

© Po Keung Cheung

Ulmer Münster © Po Keung Cheung

Sonntag vor einem Jahr. Herrliches Wetter und eine gelöste, zufriedene Stimmung auf dem Ulmer Münsterplatz. Fast könnte man von „überschwänglich“ sprechen, jedenfalls ließ sich Andreas dazu hinreißen, ein Versprechen abzugeben: Wenn das Charity-Radrennen auch 2014 stattfinden sollte, wäre das Team „Wir spenden Leben“ wieder dabei.
Nun sind Versprechen leichter zu machen als einzulösen, Termine im Jahresrhythmus nur schwer vorauszuplanen. Dennoch gelang es, dass sich trotz aller Widrigkeiten Anfang Mai ein Teil des Teams auf den Weg nach Ulm machen konnte, um auch bei der dritten Auflage des Rennens anzutreten.
Wie schon in den Jahren zuvor wurde das Team von Freunden aus Ulm und Umgebung komplettiert, so dass wir als wohl einziges Mehr-Länderteam an den Start gehen konnten.
Nach einem ungewohnt kühlen Empfang, an dem nicht eine mangelnde Gastfreundschaft sondern eine ungünstige Abstimmung mit den lokalen Wetterautoritäten verantwortlich war, freuten wir uns auf einen Sonntag mit Frühlingswetter. Zum Warmfahren erwartete uns zuvor eine lockere (und flachländerkompatible) 70 km-Runde, zu der unser Freund und Teamkollege Bodo zu Samstag eingeladen hatte.
Sonntag dann – nach einer erholsamen Nacht im Atrium-Hotel des Sponsors Best Western – trafen wir auf unsere Ulmer Partner, die Familie Wäckerle vom Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm e.V. und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZKRD. Weiterlesen

Vätternrunde 2013: der Bericht – Teil 1

Vätternrundan 2013: Zeit zurückzublicken. Heute vor einer Woche war ich gerade 7 Stunden auf der Strecke und wusste bereits, dass ich mein gestecktes Ziel nicht erreichen würde: die Runde in weniger als 10 Stunden zu absolvieren. Eine Niederlage? Nein, das sicher nicht. Ein wenig Enttäuschung kann ich jedoch nicht verhehlen. Gute „Ausreden“ gibt es einige. Doch dazu später mehr.

Entspanntes „meet and greet“ in Motala: der Wetterbericht verspricht Sonne!

Eine Woche nach der letzten Vätternrunde (an der ich nicht teilgenommen hatte) beendete ich meine Radsport-Lethargie 2012: 6 kg schwerer als im Vorjahr und mit nicht einmal 100 Rennradkilometern in den Beinen war ich auf dem besten Wege, „Ulles“ Werdegang nachzuvollziehen. Nein, ich meine nichts Unerlaubtes, auch nicht die (aberkannten) Erfolge, die ich eh nie hatte, sondern die Couchpotatoe-Phase nach der aktiven Zeit.

Was der Auslöser war, kann ich nicht mehr genau sagen. Die beginnende Rettungsring-Optik an meinen Hüften? Entsprechende Kommentare von Britta? Oder einfach nur das Gefühl, etwas zu verpassen? Egal. Ich startete mein Projekt Vätternrunde 2013 und begann, ein Team hierfür zu suchen. Im Herbst 2012 begann ich wieder mit dem regelmäßigen Lauftraining, im Winter war ich mit dem Crosser unterwegs oder saß im Sportstudio auf dem Spinning-Bike. Im späten Frühjahr erreichte ich nach meinem Mallorca-Trainingsurlaub endlich die von mir als Minimum angepeilte 3.000 km-Marke. Weiterlesen

Vätternrunde 2013: der Bericht – Teil 2

Fortsetzung von Vätternrunde 2013: der Bericht – Teil 1

Auf der Strecke – Kampf gegen den Wind

Wie befürchtet zeigte sich der Wind gleich von seiner gemeinsten Seite: Wind aus Südwest bedeutete 100 km Gegenwind. Ich bin inzwischen froh, dass ich die Beleuchtung des Garmin ausgeschaltet hatte – unsere Reise- und auch unsere Durchschnittsgeschwindigkeit hätten mich sonst sicher frustriert. Nach gut zwei Stunden fragte ich Georg nach unserem Schnitt: er lag unter 30 km/h. Wenig. Zu wenig für mein Ziel. Ich merkte, dass ich beim Fahren im Wind bereits jetzt öfter an meine Grenzen gehen musste und Tempoverschärfungen nicht mitmachen konnte. So ließ ich mehrfach abreißen, was Georg und Ron dazu veranlasste, auf mich zu warten. Doch auch bei Georg merkte ich, dass er nicht locker fuhr. Von Jörg und Steffen war schon länger nichts mehr zu sehen.

… endlich Sonne!

Dass wir nicht ökonomisch fuhren war uns klar. Niemand holte uns ein, alle Einzelfahrer, die wir einholten, fielen nach und nach zurück. Erst nach ca. 60 km holte uns eine schnell fahrende große Gruppe eines schwedischen Radsportclubs ein. Kurze Absprache, dann reihten wir uns ein und fuhren mit deutlich höherer Geschwindigkeit im Windschatten mit. Unsere geplante Pause bei km 76 ließen wir kurzerhand ausfallen – zu verlockend war die Aussicht, eine weitere Stunde in diesem Tempo fahren zu können. Es dauerte nicht lange, dann sahen wir, dass auch Steffen und Jörg die Gelegenheit genutzt hatten, auf diesen „Zug aufzusteigen“. Unser 5er-Team war somit wieder komplett. Weiterlesen

Wir spenden Leben läuft …

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Diesmal bei den Asics Grand 10 am 14.10.2012 in Berlin:

Ausgelassene Stimmung vor dem Start © Martina Schliep

 

Suchbild: Nach dem Start © www.actionphoto.net

 

Den wilden Tieren entronnen – mit Tobias Hopf © www.actionphoto.net

 

Glücklich im Ziel! © www.actionphoto.net

 

Es hat viel Spaß gemacht, das Wetter hat mitgespielt, die Veranstaltung war gut organisiert und meine Laufgruppe toll drauf. Vielen Dank an die Läuferinnen und Läufer von Hupsis Lauftreff am Brandenburger Tor – der Laufgruppe der Berlin sport + culture community! Eins der Highlights des Laufs war – neben der spektakulären Sightseeingstrecke – der Lauf vorbei an Nashörnern und Tigern im Berliner Zoo.

Vielen Dank an Action Photo für die Erlaubnis, die Fotos verwenden zu dürfen – und vielen Dank an Martina dafür, dass sie ihren Fotoapparat dabei hatte und uns das Foto zur Verfügung gestellt hat!

Informationen über Wir spenden Leben – Radsportler für die Knochenmarkspende gibt es auf unserer Website www.wir-spenden-leben.de oder auf unserer Facebookseite.

 

Hinweis zur Kennzeichnung als Werbung
Die hier gezeigten Fotos wurden bei der kommerziellen Laufveranstaltung Asics Grand 10 bzw. teilweise von der kommerziellen Fotoagentur Action Photo aufgenommen, die aus Urheberrechtsgründen genannt werden muss.

4. IndoorCycling Team-Marathon: der Bericht

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Am 11. Februar war es endlich soweit: die erste Veranstaltung im Wir spenden Leben-Jubiläumsjahr sollte beginnen.

Bereits in den Wochen und Tagen zuvor wurde von vielen Helfern daran gearbeitet, diesen Tag zu einem Sportfest werden zu lassen. Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr organisierten mehr als 200 IndoorBikes, rekrutierten Helfer, sorgten für den technischen und organisatorischen Background. Das Deutsche Rote Kreuz wurde ebenso als Unterstützer gewonnen wie die Physiotherapeuten des „Physio Center Berlin“ und des „Physiopoint“. Die Berliner Polizei komplettierte die Veranstaltung mit zahlreichen IndoorBikes aus ihren Trainingshallen.

© Po Keung Cheung / Wir spenden Leben

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