Sven Marx fuhr mit dem Rad um die Welt. Start und Ziel war seine Heimat – Berlin-Weißensee. Und in Weißensee will Sven am 04. September von seiner Weltreise berichten: im Kino Toni am Antonplatz.
Wann? 04. September 2019, 18:30 Uhr
Wo? Kino Toni, Antonplatz 1, 13086 Berlin-Weißensee
Was? Multivisionsvortrag mit Livebericht durch Sven Marx.
Barrierefreiheit:
Das Kino kann mit dem Rolli befahren werden, die Toiletten sind barrierefrei, der Vortrag wird durch Gebärdendolmetscher simultan übersetzt.
Eintritt: 12 €, Tickets gibts unter www.kinoheld.de oder an der Abendkasse
So schrieb das Radsportteam von Käßi (Fabian Käßmann) vor ein paar Tagen auf Facebook. Der 20-jährige Fabian Käßmann ist Anfang Juni bei einem Radrennen in Luxemburg schwer gestürzt und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Inzwischen kämpft er nicht mehr ums Überleben, sondern um ein Leben in Normalität. Der hier beigefügte Artikel der Thüringer Allgemeinen sagt alles aus.
Eine größere Version ist unter diesem Link zu finden.
Sebastian „Paddi“ Paddags, vielen Radsportfans als aktiver Radsportler und in letzter Zeit als Radsportkommentator bekannt, hat für Fabian eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um die Kosten, die im Rahmen der Reha für ihn und seine Familie entstehen, aufzufangen. Die Aktion ist unter diesem Link auffindbar: https://www.leetchi.com/c/rueckenwind-fuer-kaessi. Paddi hat es kurz und treffend zusammengefasst: Teilen, Spenden, Hoffen!
8bar hatte mich eingeladen, bei der Premiere des 8bar Gravel Pathfinder dabeizusein. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt: im vorherigen Artikel könnt ihr meinen Bericht lesen. Hier soll es nur um die Fotos gehen.
Hinweis zur Kennzeichnung als Werbung:Der Startplatz sowie das Leihrad wurden mir unentgeltlich von 8bar zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hatte ich für den Zeitraum der Veranstaltung ein Navigationsgerät von Wahoo kostenfrei erhalten.
Team Lagerfeuer, auch als „Team Pause“ bekannt. Foto: Jule Schumacher
Team Donnerbalken erreicht den Checkpoint
Team Donnerbalken
Team Lagerfeuer nach ruhmreichem Kampfe. Foto: Stefan Schott
Zugegeben: Der Berliner Comiczeichner Mawil war mir bisher nicht bekannt. Lucky Luke hingegen schon. Was hat Mawil (im bürgerlichen Leben Markus Witzel) nun mit dem lustigen Cowboy aus meinen Jugendtagen zu tun?
Zuerst zu Mawil:
Mawil ist Comiczeichner in Berlin. Seine Comics erscheinen beim Verlag Reprodukt und im Ausland, er zeichnet für Magazine und Zeitungen wie den Tagesspiegel in Berlin, lehrt als Dozent für das Goethe-Institut oder an der btk und macht manchmal auch Ausstellungen oder arbeitet an einem neuen Buch. [via: www.mawil.net]
Über Lucky Luke muss man nicht viel sagen: neben den Asterix-Comics gehören die Comics um den etwas schrulligen Cowboy zu den erfolgreichsten Comicserien des Egmont/Ehapa-Verlages. Die Geschichten über den Cowboy, „der schneller zieht als sein Schatten“ erscheinen seit 1946, inzwischen ist die 97. Ausgabe auf dem Markt. 2016 erschien – rechtzeitig zum 70. Jubiläum – eine erste „offizielle“ Hommage, der 2017 eine zweite folgte. Im Mai dieses Jahres fügte Mawil dann die dritte Hommage hinzu: „Lucky Luke sattelt um“, in der erstmals ein Fahrrad eine wichtige Rolle spielte. Weshalb ein Fahrrad? In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk erklärte Mawil dies so:
Ich muss gestehen, ich mag den Jolly Jumper nicht so sehr, der ist mir immer ein bisschen zu cool, und ich kann auch Pferde nicht so gut zeichnen. [via deutschlandfunkkultur.de]
Fahrräder hingegen mag er. Also ein Fahrrad. Und die Geschichte dahinter passt. Mawil hat Personen der amerikanischen Zeitgeschichte mit einer Episode im Leben von Lucky Luke verwoben, so dass es nicht aufgesetzt wirkt. Tatsächlich wurden in den großen Städten der USA im späten 19. Jahrhundert bereits Fahrräder in großen Mengen verkauft, während im „Wilden Westen“ neben der Eisenbahn noch Pferde und Kutschen die wichtigsten Fortbewegungsmittel waren. Unser Cowboy könnte also tatsächlich bereits auf einem Rad gesessen haben.
Ganz ohne Pferde geht es natürlich nicht – und das ist vielleicht die größte Schwachstelle der Geschichte: man sieht, dass Mawil nicht so gut mit Pferden kann. Die Geschichte rund ums Rad ist hingegen spannend und lustig gezeichnet, man folgt den turbulenten Ereignissen quer durch Amerika mal lachend, mal mit angehaltenem Atem – schließlich ist es ein Wettrennen gegen die Zeit. Klar, dass es Halunken gibt, die Postkutsche, Indianer, die Eisenbahn, einen schießwütigen Sheriff… also alles, was für uns Europäer zum Wilden Westen dazugehört. Fans von Lucky Luke werden möglicherweise die Daltons, Lukes ewige Gegenspieler und Rantanplan, seinen etwas dümmlichen Hund vermissen. Aber auch ohne sie macht „Lucky Luke sattelt um“ einen Riesenspaß.
„Lucky Luke sattelt um“ erscheint im deutschsprachen Raum bei Egmont Publishing.
Hinweis zur Kennzeichnung als „Werbung“ Ich habe das Rezensionsexemplar vom Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommen. Daher muss ich diesen Artikel nach aktuellem Rechtsverständnis als Werbung kennzeichnen.
8bar hatte mich eingeladen, bei der Premiere des 8bar Gravel Pathfinder dabeizusein. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt: im vorherigen Artikel könnt ihr meinen Bericht lesen. Hier soll es nur um die Fotos gehen.
Hinweis zur Kennzeichnung als Werbung:Der Startplatz sowie das Leihrad wurden mir unentgeltlich von 8bar zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hatte ich für den Zeitraum der Veranstaltung ein Navigationsgerät von Wahoo kostenfrei erhalten.
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