Deutsche Meisterschaft Cyclocross 2022

Hervorgehoben

Endlich wieder hochkarätiger CX-Sport in unserer Region! Die Berlin/Brandenburgischen Meisterschaften in Finsterwalde waren ein erster Vorgeschmack – die Deutsche Meisterschaft am 08./09. Januar 2022 in Luckenwalde wird das Sahnehäubchen für alle CX-Freunde in Brandenburg und Berlin!

Ein Monat noch… fast so schön wie Weihnachten, nicht wahr?

Infos gibt es hier.

8. Finsterwalder Querfeldeinrennen

Regen, kühle Witterung, farbige Blätter. Was sagt uns das? Es ist Cross-Zeit! Somit folgt ein Rennen auf das andere – einige müssen sogar am selben Tag ausgetragen werden. Das Finsterwalder Querfeldeinrennen macht da keine Ausnahme. Immerhin wurden zu dieser Gelegenheit die Berliner und Brandenburger Landesverbandsmeisterschaften gemeinsam ausgetragen. So konnte bei fast allen Altersklassen eine ausreichende Teilnehmerzahl erreicht werden.

Frauen Elite / Juniorinnen U19

Das Rennen wurde von der Brandenburgerin Larissa Luttuschka, die für den RSV Finsterwalde startete, dominiert. Mit 3 Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Yvonne Wild aus Sachsen (MC Pirate e.V.) war es ein einsamer Start-Ziel-Sieg. Bei den Juniorinnen gab es leider nur drei Starterinnen, die alle um den Brandenburger Titel kämpfen durften.

Ergebnisse Frauen Elite (Berliner Meisterschaft)

PlatzNameVornameVerein
1CaceanVeronicaBRC Zugvogel Berlin 1901
2DöringJanineRadteam Cöpenick
3RadimerskiAnjaRV Lichterfelde-Steglitz

Ergebnisse Frauen Elite (Brandenburgische Meisterschaft)

PlatzNameVornameVerein
1LuttuschkaLarissaRSV Finsterwalde
2SandtenSamRSV Blankenfelde
3UnterbergerBirgitOSC Potsdam

Ergebnisse Juniorinnen U19 (Brandenburgische Meisterschaft)

PlatzNameVornameVerein
1LodeJanike MairaRSV Einheit Lübben
2NowkaLisaRSC Cottbus
3LawsVanessaBPRSV

Detaillierte Ergebnislisten der Berliner (und Brandenburger) Meisterschaften sind auf rad-net.de zu finden.Die Gesamtergebnisse des 8. Finsterwalder Querfeldeinrennen wurden bereits auf der Website des RSV Finsterwalde e.V. veröffentlicht.

Deutsche Meisterschaft Steher 2021

Lang ist es her, dass ich ein Steher-Rennen verfolgen konnte. Anfang September bot sich mir die Gelegenheit, mit Wolfgang Stärke gemeinsam zur DM nach Chemnitz zu fahren.

Obwohl die Meisterschaft wetterbedingt nicht ganz glatt verlief, bot die DM 2021 starken Sport und – zum Schluss – hervorragende Wetterbedingungen. Als wir morgens auf dem Campingplatz wach wurden, hätten wir jedoch eher mit einer Absage als mit einem tollen Sportfest gerechnet – die Chemnitzer Bahn ist komplett offen und der Beton schon bei geringem Niederschlag gefährlich glatt…

Es kam wie es kommen musste: nach dem ersten Vorlauf am Freitag wurde die Verstaltung abgebrochen. Was Wolfgang und ich nicht wussten: die Vorläufe wurden am nächsten Vormittag erneut komplett ausgetragen. Da waren wir gerade beim Sight-Seeing in Chemnitz 🙂

Und dann kam … der Regen. Zwischen 13 und 16 Uhr wurden in den Regenpausen die Rennen des Rahmenprogramms eingefügt. Sobald der Regen wieder einsetzte hieß es: runter von der Bahn. Als es dann etwas trockner aussah, wurden die Ausstellungs-PKW eines Sponsors zum Trockenfahren zweckentfremdet. Ein – für meine Augen – recht skurriles Bild.

Aber auch dafür hatte Petrus nur ein heiseres Lachen über – oder soll ich sagen, viele Tränen? Der Regen kam wieder. In der nächsten Trockenphase durften die Kids der U11 auf die „Bretter“. Und dann kam die Stunde der Veteranen. Ein wenig verschämt warteten sie unter einer Plane auf ihren großen Auftritt: Motorräder aus dem letzten Jahrhundert, manche tatsächlich rund 100 Jahre alt!

Trotz der tollen historischen Motorräder sollen hier natürlich wieder die Radsportler im MIttelpunkt stehen. Kurz vor 5 hatten sowohl die Götter wie auch das Schiedsgericht genug Mitleid mit den schon etwas genervten Sportlern und das Rennen konnte beginnen.

Robert Retschke (Chemnitz)

Schnell zeigte sich, dass Titelverteidiger Daniel Harnisch nicht den besten Tag erwischte. Das Rennen machten so Lokalmatador Robert Retschke und der an diesem Tag nicht schlagbare Aachener Christoph Schweizer unter sich aus. Während Retschke eine Attacke nach der anderen startete und am Ende sichtlich zerknirscht war, wirkte Schweizers Abwehr bei über 70 km/h fast mühelos.

Crowdfunding für Didi Senft

[Nachtrag: Die Aktion ist beendet. Inzwischen war Didi mit seinem neuen Bus schon bei der Tour de France, der Deutschland-Tour und natürlich bei der VeloClassico 2021!]

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Tour-Teufel Didi Senft ist im Radsport bekannt wie der „bunte Hund“. Bei der Tour de France, beim Giro d’Italia aber auch bei regionalen Events war Didi, wenn es Zeit und Gesundheit zuließen, immer dabei.

Dass Didi trotz seiner Popularität nicht in Sponsorengeldern schwimmt, wundert viele, die seine Geschichte nur durch Fotos in Presse oder Blogs mitbekommen. Durch die Verträge mit Veranstaltern wie der A.S.O., die die Tour de France ausrichtet, kommt er über die Runden. Nun steht allerdings eine gößere Anschaffung bevor: Didis treuer Bus geht in den Ruhestand und ein Ersatz muss her.

Dies hat auch Grégory Saudan, Radsport-Veranstalter und Unternehmer aus der Schweiz, erfahren und hat für Didi eine Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo gestartet.

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Leider läuft die Aktion in wenigen Stunden aus… also heißt es mal wieder: Zeit ist Geld!

Buchveröffentlichung: Strich durch die Rechnung

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Ein film- und radsporthistorisches Buch über den Film Strich durch die Rechnung, einen verschollenen Kassenschlager der 30er Jahre, veröffentlicht von Lars Amenda.

1931. Die Weltwirtschaftskrise war noch nicht überwunden, die noch junge Demokratie der Weimarer Republik nicht gefestigt. Der Fußball hatte den Radsport als Massenphänomen überflügelt – so wie der Tonfilm den Stummfilm. Ausgebildete Theaterschauspieler wie Heinz Rühmann hatten in wenigen Jahren die alten Helden des Stummfilms abgelöst und konnten einen mehr oder weniger bescheidenen Wohlstand genießen. Rühmann, der mit seiner jugendlichen Art den Nerv des Publikums traf, verdiente mit seinen Filmen bereits so viel Geld, dass er sich nicht nur ein Motorrad und ein Auto, sondern auch ein Privatflugzeug leisten konnte.

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