Unter Geiern oder: Einmal Ronda – Las Palomas und zurück – Teil 1

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Ein merkwürdiger Titel. Zugegeben. Warum ich ihn gewählt habe? Darauf komme ich noch zurück. Doch der Reihe nach.

Nach unserem letzten Andalusien-Urlaubs hatten wir zwei Versäumnisse einzugestehen: Wir waren nicht in Ronda und haben es nicht geschafft, die von unserem Freund Roberto so hochgelobte Palomas-Pass-Etappe zu fahren, die er für Quäldich.de erstellt hatte.

Dieses Jahr wollten wir diese Versäumnisse wieder gutmachen. Mit unseren Rennrädern und leichtem Gepäck fuhren wir von der spanischen Atlantikküste (genauer gesagt von der Manzanilla-Stadt Sanlúcar de Barrameda) nach Ronda. Rund 150 km mit ca. 2.100 hm. Da wir im Urlaub waren, genehmigten wir uns eine Übernachtung im kleinen aber schönen Städtchen El Bosque, am westlichen Rand der Sierra de Grazalema gelegen.

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Sven Marx: Bringt die Fackel nach Hause!

[EDIT2] Hier könnt Ihr das Plakat zur Veranstaltung herunterladen (PDF, nicht barrierefrei)
[EDIT1] Hier könnt Ihr den Flyer zur Veranstaltung herunterladen (PDF, nicht barrierefrei)

Sven Marx (Sven Globetrotter) ist zurück. Fast. Er muss „nur noch“ durch Westeuropa fahren, dann empfängt ihn seine Heimat- und Lieblingsstadt Berlin wieder. Am 08. September wird Sven am Brandenburger Tor ankommen – und wir sind dabei!

  • Ort: Brandenburger Tor
  • Datum: 08. September 2018
  • Zeit: 12:30 Uhr

Anschließend bringen wir gemeinsam die Inklusionsfackel in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg. Dort wird Sven – im Rahmen des 38. Internationalen Sportfest des SCL anlässlich der Inklusionswoche – die Fackel an Alexandra Cremer überreichen. Alexandra hatte 2014 die Idee, den Gedanken der Inklusion mit Hilfe dieser Fackel zu verbreiten. Seitdem hat die Fackel alle deutschen Landeshauptstädte besucht, wurde vom Papst in Rom gesegnet, war bei den Paralympics in Rio und ist auf dem Kilimandscharo gewesen. Sven hatte die Fackel während seiner ganzen Weltreise dabei.

Die Inklusionsfackel beim Start am Brandenburger Tor. Foto: Christa Lemmé

Kommt am 08. September zum Brandenburger Tor – mit dem Rad, dem Handbike oder (wenn Ihr sehr flott unterwegs seid) mit Euren Laufschuhen!

Mögliche Terminänderungen erfahrt Ihr über Svens Facebook-Account bzw. seine Facebook-Veranstaltung.

Für Rückfragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung!

TOP Fahrrad-Blog 2017: meine Stimme für Sven Globetrotter

Endspurt! Die Abstimmung endet am 28.11.2017!


Die Abstimmung zum TOP Fahrrad-Blog 2017 wurde gestartet. Wie schon im vergangenen Jahr ist Sven Globetrotters Blog in der Kategorie Radreisen (jetzt „Radreise & Bikepacking“) nominiert. Im vergangenen Jahr wurde Svens Blog auf den ersten Platz dieser Kategorie gewählt! Ein toller Erfolg, der im Vorfeld seiner aktuellen Weltreise sehr wichtig war.
Inzwischen ist Sven ein gutes halbes Jahr auf seiner Weltreise und berichtet laufend auf Facebook und auf www.sven-globetrotter.de über seine Erlebnisse.

Warum möchte ich, dass Sven – unter vielen anderen Radreisenden – diese Wahl gewinnt? Weil Sven nicht nur sein persönliches Abenteuer sucht. Klar, jede Reise, über die man berichtet, ist immer auch ein Egotrip. Und diesem Trip möchten wir Leser folgen. Weil ‚er‘ oder ‚sie‘ für uns, an unserer Stelle fährt.
Aber bei Sven gibt es nicht nur ein ‚weil‘, sondern auch ein ‚trotz‘ und ein ‚gerade wegen‘. Sven ist behindert. Er fährt Rad, weil er damit selbständig reisen kann. Die Seh- und Gehbehinderung, die aufgrund eines Hirntumors entstanden ist, beeinträchtigt ihn hauptsächlich beim Gehen – und motorbetriebene Fahrzeuge kommen auch nicht mehr in Frage. Er macht eine Weltreise, weil er sich geschworen hat, diese Reise vor seinem 50. Geburtstag anzutreten, wenn er den Tumor besiegt hat. Er fährt trotz seiner Behinderung, obwohl die meisten gesunden Menschen sich solch eine Reise nie zutrauen würden. Er fährt er mit dem Rad um die Welt gerade wegen des Tumors (der in einer langwierigen OP fast komplett entfernt werden konnte): durch diese Erkrankung hat er die Erfahrung gemacht, dass man vieles erreichen kann, wenn man den Willen dazu hat. Und (erneut ein „weil“) weil er damit Anderen Mut machen kann.

Genug Gründe, um Sven bei dieser Abstimmung ganz oben sehen zu wollen, wie ich meine. Was meint ihr? Bei YouTube würde ich jetzt sagen – dann gebt mir ein „Daumen hoch“. Hier sage ich: dann klickt diesen Link zur Abstimmung auf fahrrad.de (oder das Bild rechts) an und stimmt für Sven!

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Neuerscheinung: Rad und Raus von Gunnar Fehlau

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Gunnar Fehlau, Gründer und Geschäftsführer von Pressedienst Fahrrad und Herausgeber des Magazins fahrstil, gehört zu den Typen, die jede Branche, jeder Sport braucht. Gäbe es sie nicht, müssten sie erfunden werden. Außenstehenden mag er manchmal etwas speziell vorkommen. In meinem Bekanntenkreis ist er jedenfalls der Einzige, der seine E-Mails auf dem iPad beim Training auf der Radrennbahn beantwortet hat. Dies gehörte seinerzeit zu den Kompromissen, die er eingehen musste, um Familie, Job und Training für die „Great Dilvide“ unter einen Hut bringen zu können. Weiterlesen