Bahn-Weltcup Berlin 2018: Mannschaftsverfolgung (Männer)

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Der Bahnrad-Weltcup Berlin 2018 wurde mit der Mannschaftsverfolgung  (Team Pursuit) der Frauen und Männer gestartet.

Fangen wir mit den Männern an. Hier setzten sich die Australier im Finale deutlich gegen das dänische Team durch und gewannen damit die Goldmedaille. Knapper war es hingegen beim Kampf um Platz 3, den das kanadische Team gewann. Der undankbare vierte Platz ging an das Huub Wattbike Test Team.

Wer bereits die Bahn-Europameisterschaft an gleicher Stelle aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, dass keine der erstplatzierten Mannschaften von 2017 unter den ersten vier Teams zu finden sind: Silbermedaillengewinner 2017 und Europameister 2018 Italien landete auf Platz 9, Russland (Bronze 2017) auf Platz 8. Auch die Vize-Europameister 2018 aus der Schweiz enttäuschten. Das Team aus Frankreich, immerhin Europameister 2017, trat erst gar nicht an.

Der deutsche Bahn-Vierer (4. Platz EM 2017 und 2018) zeigte mit zwei hervorragenden Läufen, dass sich das Team in der erweiterten Weltspitze etabliert hat: das Ergebnis aus dem Vorlauf (03:55,467) hätte 2017 zur Goldmedaille gereicht! Mit einer Zeit von 03:58,200 konnte sich der Vierer jedoch nicht gegen die stark fahrenden Dänen durchsetzten und kam im Ergebnis auf den sechsten Platz.

Für das deutsche Team fuhren:

  • Felix Groß
  • Theo Reinhardt
  • Leon Rohde
  • Domenic Weinstein

Ergebnisse Platz 1-8:

  1. Australien
  2. Dänemark
  3. Kanada
  4. Huub Wattbike Test Team
  5. Großbritannien
  6. Deutschland
  7. Belgien
  8. Russland

Alle Ergebnisse gibt es hier. Eine Übersicht der Bahn-Weltcup-Platzierungen ist auf Wikipedia zu finden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Wikipedia-Benutzerin Nicola, die sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Bahnradsport ein enzyklopädisches Denkmal zu setzen!

Hinweis zur Kennzeichnung als Werbung: Der Link zu den Ergebnissen des Bahnrad-Weltcup führt zur Seite des Hauptsponsors und Zeitnehmers.

Bahn-EM: Tag 4

Was für ein Tag! Spannende Wettkämpfe bis zum Schluss, 6 Medaillen für das deutsche Team, strahlende Sieger und leider ein paar (zum Teil leider schwere) Stürze. Ein bewegender Moment: Ex-Weltmeister und amtierender Trainer von Kristina Vogel, René Enders, wurde unter großem Beifall verabschiedet. Und Tour-Teufel Didi Senft besuchte uns natürlich auch!

Simona Krupeckaite, Kristina Vogel, Liubov Basova

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Bahn-EM: Tag 3

Der dritte Tag der UEC Track European Championships Berlin 2017.
Es hat erneut Spaß gemacht, zuzusehen, mitzufiebern und zu fotografieren.
Leider habe ich die Gold- und Silberfahrt von Miriam Welte und Pauline Grabosch nicht sehen können – daher findet ihr die Fotos von den beiden nur auf Turus.net/Radsport oder der offiziellen UEC-Facebook-Seite.

Omnium-Europameister Albert Torres Barcelo

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Bahn-EM: Tag 2

Die Bahn-EM (oder korrekt gesagt: die „2017 Elite Track European Championships“) hat vergangenen Mittwoch begonnen. Der erste Publikumstag war jedoch erst der Donnerstag – Tag 2. Aus deutscher Sicht brachte sie 2 Silbermedaillen der Sprinter, leider einen Sturz der deutschen Frauen in der Mannschaftsverfolgung und viele spannende Wettkämpfe mit zum Teil hervorragenden Leistungen. Dass bei der Mannschaftsverfolgung der Abstand zur Weltspitze noch ein wenig weit ist: geschenkt. Die Männer erreichten in einer respektablen Zeit den undankbaren vierten Platz.

Ergebnisse gibt es auf der Seite www.bahn-em2017.de. Den Bericht zum ersten Tag gibt es bei Turus.net – wie immer mit den besten Fotos von Arne Mill.

Sibermedaille für die Sprinterinnen Pauline Grabosch, Kristina Vogel u. Miriam Welte.

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Bahn-EM 2017 im Berliner Velodrom

In knapp zwei Wochen ist es so weit: die 2017 Elite Track European Championships finden vom 19.-22. Oktober in Berlin statt. 30 Nationen werden im Berliner Velodrom mit dem bekanntermaßen schnellen Holzoval erwartet. Genau rechtzeitig wurde die hierfür komplett neu errichtete Bahn aus sibirischer Fichte fertig:

Auf der nach 20 Jahren erneuerten Piste bescheinigten alle Fahrer und Schrittmacher der neuen Bahn einen guten Zustand, der Fahrbahnbelag wird auch in Zukunft schnelle Zeiten zulassen … [via Turus.net]

Aus Berliner Sicht ist die Teilnahme der Lokalmatadoren im Sprint, Robert Förstemann und Maximilan Levy besonders erfreulich. Förste, der nach seinen Rückenproblemen hart um die Rückkehr in die Nationalmannschaft kämpfen musste, ist für die EM nominiert – möglicherweise erneut als Anfahrer der Sprint-Mannschaft.

Maximilian Levy / Robert Förstemann

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