Sixdays Bremen 2017: mein „erstes Mal“

Nach mehreren Jahren als bloggender Fotograf beim Berliner Sechstagerennen erhielt ich nun die Gelegenheit, auch das Bremer Sechstagerennen kennenzulernen.
Am Sonntag – dem 3. Tag der diesjährigen Sixdays – war es soweit. In Bremen angekommen, verstaute ich meinen Koffer und machte mich auf den Weg zur ÖVB-Arena. Dort gab es die erste Überraschung. Erhält man als akkreditierter Journalist in Berlin lediglich Zutritt zum Publikumsbereich und (bis 2016) zur Bahn, durfte ich mich in der Bremer Halle auch im VIP-Bereich aufhalten, was in der recht kleinen Halle einen guten Blick auf die Bahn ermöglicht. Weiterlesen

Wir stellen vor: das MSR-Botschafter-Paar 2017!

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Jetzt können wir endlich die Katze aus dem Sack lassen und euch das MSR-Botschafter-Paar 2017 vorstellen: Melanie & Dennis!

Melanie & Dennis

Am vergangenen Sonntag hatten wir, der Fotograf Florian Selig und der Blogger Andreas Stenzel, Gelegenheit, das stolze Botschafter-Paar kennenzulernen. Wir verbrachten zwei sehr kurzweilige Stunden mit Gesprächen über die Antilopengang, MTB-Rennen und die persönlichen Beweggründe, an der Mecklenburger Seenrunde – MSR teilzunehmen. Natürlich nutzte Florian auch die Gelegenheit, die ersten Fotos der Beiden zu schießen.

„Ich möchte die MSR fahren, um meine Grenzen zu erfahren, dabei aber auch den Spaß an der schönen Strecke genießen. Ankommen ist das Ziel!“ [Melanie]

Während Dennis bereits verschiedene Langdistanzen gefahren ist – u.a. auch 24-Stunden-MTB-Rennen – und so der Seenrunde recht gelassen entgegen sieht, merkt man Melanie den Respekt vor ihren ersten 300 km deutlich an. Eigentlich unverständlich, fährt doch auch sie im Jahr rund 10.000 km mit dem Rad, ist mit MTB und Rennrad vertraut und scheut sich auch nicht vor Krafttraining in der Muckibude. Aber auch Dennis nimmt diese Herausforderung nicht auf die leichte Schulter: „Das größte Problem für mich ist das Wetter“, verriet er uns und erzählte gleich eine Episode vom letztjährigen Spreewaldmarathon, der den Teilnehmern stundenlangen Regen bescherte.

Ich will die MSR fahren, um etwas Einzigartiges und Außergewöhnliches zu Erleben, zu wissen, dass man mit seinem Willen (und Training) alles erreichen kann.“ [Dennis]

Wir haben schnell verstanden: hier sind zwei, die Radfahren nicht als Hobby betreiben, sondern ihr Hobby leben: „Wir lieben den Radsport mit allen seinen Facetten, mit den Stürzen, den schweren Beinen, dem perfekten Timing, den Niederlagen, den Witterungen, den Zeiten die uns von Leben und Arbeit trennen“ schrieben sie in ihrer Bewerbung.

Hier nun die ersten Impressionen von unseren Siegern. Mehr erfahrt ihr demnächst!

Alle Fotos: © Florian Selig / www.florianselig.com

Hinweis zur Kennzeichnung als „Werbung“
In diesem Artikel wird eine Aktion, die im Zusammenhang mit der Mecklenburger Seenrunde („MSR“) durchgeführt wurde, vorgestellt. Aufgrund meiner Tätigkeit als freier Fotograf für die MSR 2017 kennzeichne ich diesen Artikel als Werbung.

Jensie’s Everest Challenge: mission accomplished!

Jens Voigt hat seine Everest Challenge erfolgreich abgeschlossen: nach rund 27 Stunden hatte er die 8848 Meter am Berliner Teufelsberg erreicht – drei Stunden später, als ursprünglich geplant. Nässe, Eis und eine Rotte Wildschweine hatten die Abfahrten zweitweise stark behindert. Während der Challenge wurde das ursprüngliche Spendenziel von 10.000 € schnell erreicht. Kurzerhand verdoppelte das Team dieses Ziel – und erreichte auch dies noch vor dem Finale. Inzwischen sind 28.985 € Spenden für die australische Tour de Cure eingegangen! Auch jetzt kann noch gespendet werden – die Spendenaktion auf ammado.com ist noch bis zum 10.01. live. Weiterlesen

Jensie’s Everest Challenge

Jens Voigt – ehemaliger Profiradsportler – tritt für einen guten Zweck in die Pedale: er hat sich vorgenommen, den ca. 100 Meter hohen Berliner Teufelsberg zu „everesten“. Er macht dies, um Spenden für eine Organisation zu sammeln, die sich dem Kampf gegen den Krebs verschrieben hat: der Tour de Cure.

„The Jensie“ im Interview

Was Everesting bedeutet, erklärt diese Seite. Um es vorwegzunehmen – nein, Jens Voigt ist nicht der erste Radsportler, der den Teufelsberg „everested“. Dass dies aber keine Rolle spielt, zeigt, dass der erste, der den Teufelsberg auf diese Weise bezwungen hat, heute mitgefahren ist.

Im Moment ist Jens ungefähr bei der Halbzeit – zumindest, was die Zeit angeht. Da es im Laufe des Abends sehr glatt geworden ist, mussten die Fahrer aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit bei den Abfahrten drastisch reduzieren. Die Strecke war – mit profilierten Reifen, Cyclocrossern oder MTBs – zwar fahrbar, aber man musste schon sehr aufpassen. Bei den Aufstiegen ging es dafür – solange die Steigung moderat blieb – zur Sache. Beeindruckend, mit welcher Geschwindigkeit Jens Voigt auch beim 35ten Anstieg die Steigung unter die Crossreifen nahm.

Weiterhin fährt Jens Voigt unermüglich den Teufelsberg auf und ab. Wer ihn dabei unterstützen möchte, kann es über eine Spende und natürlich auch live tun: Anfeuern, Applaudieren, Mitfahren – alles ist möglich! Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Drachenfliegerberg an der Teufelsseechaussee. Ziel ist, 9000 Höhenmeter zu erreichen, was Jens Voigt ungefähr nach 24 Stunden erreicht haben will.

Die aktuelle Spendensumme (bis eben 14.499 €!) ist jederzeit hier ablesbar. BikeBlogBerlin drückt Jens Voigt weiterhin die Daumen!

R.I.P. Peter Rohde

Peter Rohde gehörte in den letzten Jahren zu den bekanntesten Stimmen des Radsports. In und um Berlin herum hat ihn wohl schon jeder Radsportfan bei irgendeiner Veranstaltung – sei es bei Cyclocrossrennen in Kleinmachnow oder beim Velothon – in seiner angenehmen und kompetenten Art, Rennen zu kommentieren, kennengelernt. Peter Rohde verstarb am 09. November im Alter von 51 Jahren.

Am 14. Januar plant der Berliner Radsportverband eine Gedenkfahrt zu Ehren von Peter Rohde. Details findet ihr auf den Seiten des BRV.