Der Oderbruch, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer der Oderbruchcup-Starter, die mit ihren Zeitfahrmaschinen endlose Minuten unterwegs sind, um fremde Straßen zu erforschen, neue Erfolge und neue Niederlagen zu erringen oder zu erleiden. Wenige Kilometer von Berlin entfernt dringen die Sportler in Dimensionen vor, die selten ein Mensch zuvor erreicht hat.

Oderbruchradcup 2015 – gesponsert von Laktat³
Für Radreisende gerieten Fahrräder aus Stahl nie aus der Mode. Für Rennradfahrer gehört Stahl in Zeiten von 900 Gramm leichten Sets von Carbonrahmen und -gabel ganz sicher zum alten Eisen. Schon allein deshalb hat es einen besonderen Charakter, wenn ein Peloton von Rennradlern auf klassischen Stahlrahmen und zeitgenössischen Wolltrikots über verkehrsarme Landsträßchen rollt – für Zuschauer wie für die Fahrer selbst. Wie die Profis von einst leiden die Retro-Rennfahrer am einfachen Material ohne Rasterschaltung und den Kies- und Kopfsteinpflasterwegen, die sie wegen der Ähnlichkeit zu den historischen Radrennstrecken gezielt aufsuchen. Dafür entschädigen sie sich bei ausgiebigen Fahrtpausen mit geschmackvollem Essen und neigen auch einem guten Glas Wein zu – was sich ebenfalls nahtlos in die Tradition fügt.


