Vätternrundan 2018: Teil 3

Es war gegen Mitternacht, als ich mich auf den Weg Richtung Hjo machte – ein Depot ca. 130 km vor dem Ziel. Ich war mit Peter Liljedahl, dem Sohn des Vätternrunden-Gründers und Detlef Koepke, dem Chef der Mecklenburger Seenrunde verabredet, die ich dort treffen und fotografieren wollte. Obwohl ich mit dem Auto unterwegs war, hätte ich die Beiden fast verpasst – die Straßen rund um den Vättern werden während der Vätternrunde zwar nicht komplett gesperrt, es gibt jedoch fast durchgängig Geschwindigkeitsbegrenzungen und häufig Fahrbahnverengungen, damit die Radsportler sicher unterwegs sein können. Für die 130 km bis Hjo benötigte ich daher deutlich mehr als zwei Stunden. Ein weiterer Aspekt, den man als aktiver Teilnehmer meist nicht wahrnimmt: die Sicherheit der Fahrer hat während der Rundan höchste Priorität!

 

Und auch dieses Mal können wir wieder sagen: Vi ses i Motala – wir sehen uns in Motala 2019!

Teil 1 des Beitrages findet Ihr hier, Teil 2 hier.

Vätternrundan 2017: 09:15 sind (nicht immer) Sub10

Die Vätternrunde 2017 ist Geschichte. Für viele, sehr viele Radsportler eine erfolgreiche, mit herrlichem Wetter garnierte Geschichte.Ich hingegen habe mein Ziel, die „Sub10“, nicht erreicht. Dennoch zählt auch für mich diese 4. Runde zu den schönsten, die ich erlebt habe. Warum? Nun: ich bin für meine Verhältnisse schlecht trainiert nach Schweden gefahren, habe dennoch die schnellste Zeit (brutto 10:20 Std. und netto 09:15) erzielt, bin über mehr als 200 km in einem gut harmonierenden Team gefahren und habe erneut herrliches Wetter, tolle Menschen und viel gute Stimmung genießen dürfen.

Doch der Reihe nach. Wie schon zur Runde 2013 und 2015 habe ich versucht, ein kleines Team zu motivieren, mit mir gemeinsam die „VR2017“ in Schweden zu fahren. Schnell waren Britta (Wiederholungstäterin 2013/2015), Amrei (2015) und Georg (2013) dabei, dann kamen Antje und Chris (beide erstmalig dabei) sowie Steffen (2015 mit uns und weitere 3x alleine) hinzu. Wieder einmal eine bunte Mischung unterschiedlicher Leistungsstufen, wobei Amrei, Steffen, Chris und Georg an einem guten Tag für eine Sub10 gut sind.

Weiterlesen

Vätternrunde 2015 – Amreis Bericht

„Sie haben heute eine Trucker-Fähre gewählt“, sagt die Dame mit einem Augenzwinkern am Info-Schalter der Fähre nach Trelleborg. Frau merkt’s … nur gut, dass wir uns die Kabine geleistet haben. Auf den Schlafsitzen hätte ich wohl kein Auge zugetan 😉 Zwischen den ganzen Lkws haben sich aber auch einige Kleinwagen gemischt – alle im Übrigen das ein oder andere Rennrad im Schlepptau. Ganz klar: „See you in Motala!“ Wir haben das gleiche Ziel: 300 km um den Vätternsee in Schweden radeln. Der zweitgrößte See des „schönsten Landes der Welt“.

Rennradfahren in Schweden

Rennradfahren in Schweden

Weiterlesen