Besi & Friends 2016: Vom Baggersee nach St. Tropez

Trikot_300pxAm Sonntag, den 19.06.2016, startet die Besi & Friends-Tour 2016 unter dem Motto:

„Von Saint Tropez am Baggersee nach Saint Tropez am Mittelmeer“

Oder als Hashtag ausgedrückt: #VomBaggerseeNachStTropez

Wie schon 2014 wollen wir mit unserer Tour auf die Krankheit Multiple Sklerose (MS) aufmerksam machen, Menschen, die an MS erkrankt sind, Mut machen und Spenden für die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung sammeln. 2014 konnten wir 55.555 € zusammentragen. Ein Ergebnis, das wir dieses Jahr natürlich toppen wollen! Weiterlesen

Tony Seidl – mit Parkinson und dem Liegerad nach Padua

Samstag startete Tony Seidl auf eine Radtour. Mit einem Trike. Kennt man. Über 519 Kilometer. Sportlich, aber nicht einzigartig.

Tony Seidl © Albert Sterflinger

Tony Seidl © Albert Sterflinger

Aber für Tony Seidl schien dies vor kurzer Zeit noch undenkbar: wegen seiner schnell voranschreitenden Parkinson-Erkrankung war er bereits auf den Rollstuhl angewiesen. Tony beschloss, sich einer operativen Therapie zu unterziehen. Und gab sich ein Versprechen:

Wenn ich die OP gut überlebe, fahre ich zum Grab meines Namenpatrons Anton von bzw. nach Padua.
[via Tony Seidl Blog]

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Rund um Prag mit dem Rennrad

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For foreign readers: If you want to read this text in english / czech please use the google translation service.

Radfahren in unbekanntem Terrain kann sehr spannend sein und den eigenen Horizont erweitern. Es kann aber auch komplett schief gehen, wenn man keine guten Routenvorschläge hat und sich mit dem Rennrad auf ausgedehnten Schotterpisten oder im dichten Berufsverkehr wiederfindet.

Prag-Panorama

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Sven Marx: Ready for take off!

Sven Marx, weltumradelnder Weißenseer, ist wieder unterwegs. Montag Morgen fliegt er nach Japan, um einen 2.500 km-Trip durch den Süden des Landes zu unternehmen. Natürlich mit seinem neuen Reiserad, dem „Donkey junior“.

Sven am Antonplatz. Berlin-Weißensee

Sven am Antonplatz. Berlin-Weißensee

Ob er aufgeregt sei, fragte ich ihn während eines letzten Telefonats vor der Abreise. „Normal“ antwortete er. Nur, als er beim Packen etwas nicht finden konnte, da war er doch aufgeregt.
Ein fremdes Land, eine fremde Sprache, eine fremde Kultur: Und vielleicht auch fremde Verkehrszeichen? Sven ist da recht enspannt: „Du bekommst schon mit, was die Verkehrszeichen bedeuten. Vor Ort lernt man so etwas viel schneller, als zu Hause.“ Weiterlesen

Sven Marx – ein Portrait

Sven Marx ist Weißenseer, Tauchlehrer, Motorradfahrer, Globetrotter. Aber er ist auch Radfahrer, Tumorpatient, Ehemann, Mutmacher. Einen Teil davon musste er aufgeben, einen anderen Teil hat er neu entdeckt.

Kino Toni, Antonplatz
Sven vor dem Kino Toni, Antonplatz

In der DDR war Sven Hausmeister und schraubte „nebenberuflich“ an alten Wehrmachtsmotorrädern und US-Maschinen, die er unter abenteuerlichen Umständen sowjetischen Soldaten abkaufte. Nach der Maueröffnung lebte Sven einige Jahre in Ägypten, wo er als Tauchlehrer arbeitete. 2009 wurde ein lebensbedrohlicher Tumor festgestellt, der in seinem Kopf entstanden war. Eine OP war – weitgehend – erfolgreich, Sven danach jedoch ein Pflegefall. Seine Freundin hielt zu ihm, unterstütze und – heiratete ihn.

Das Radfahren – für viele Menschen alltägliches Sportgerät oder Verkehrsmittel – wurde für Sven zum Bestandteil seiner Therapie.

Ich fuhr fortan jeden Tag Rad. Mein erstes Ziel war das Brandenburger Tor (7 km entfernt von meiner Haustür) nach zwei Monaten war es geschafft.

Vom Hilfsmittel bei der Reha zum Hobby und Lebensinhalt war es dann nur noch ein „kleiner“ Schritt:

Mittlerweile war ich in 23 europäischen Ländern, den USA und habe dreizehn Hauptstädte mit dem Rad besucht. Insgesamt habe ich 35.000 km zurückgelegt …

2011 erhielt er erneut eine schwere Diagnose: schwarzer Hautkrebs, ebenfalls lebensbedrohlich, ebenfalls durch Operationen in Schach zu halten. 2014 lernte Sven Karl Grandt kennen, der mit seiner Initiative „Inklusion braucht Aktion“ dazu beitragen will, Krankheit und Behinderung als Teil unseres Lebens anzusehen, Kranke und Behinderte folglich an allen Facetten des sozialen Lebens teilhaben zu lassen. Für Sven Wasser auf die Mühlen. Durch seine Vorträge hat er erlebt, wie viel Motivation und Unterstützung Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen durch sein Beispiel erfahren. 2015 wird er mit Karl für „Inklusion braucht Aktion“ in die Pedale treten. Sven sieht dies als eine neue Etappe in seinem langfristigen Plan, die Welt bis 2017 mit dem Rad zu erfahren.

BikeBlogBerlin traf „Sven Globetrotter“ in seinem Heimatbezirk Weißensee und ließ sich den Bezirk während einer Radtour vorstellen. Mehr über Sven erfährt man auf seiner Webseite Sven Marx – Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Rad.

Im neuen Jahr kann man Sven wieder mit seinem Vortrag „Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad“ sehen. Demnächst wird dann auch der neue Vortrag „Die Route 66, der Donkey und ich“ zu sehen sein. Die Termine sind auf seiner Webseite zu finden. BikeBlogBerlin wird darauf gesondert hinweisen. Alle Zitate stammen ebenfalls von der o.g. Webseite.