Berlin-Triathlon 2015

Beim diesjährigen Berlin-Triathlon 2015 hat die Höhenpunkt Community eine Triathlon-Staffel an den Start geschickt. In einem tollen Wettkampf belegten Julia Neubert (Schwimmen), Georg Inderst (Radfahren) und Amrei Münster (Laufen) auf der Olympischen Distanz einen hervorragenden 4. Platz und kamen als erste Mixte-Staffel ins Ziel.
Herzlichen Glückwunsch!

Ride of Silence Berlin 2015

20. Mai 2015. In den USA wurde der 11. Ride of Silence begangen. Eine stille Demonstration von Radfahrern, die an die im Verkehr ums Leben gekommenen Radfahrer erinnern soll. Erinnern und ein Zeichen setzen. Gegen Ignoranz des Stärkeren und gegen Ignoranz der Politik, die (nahezu weltweit) Verkehr erst ab einem – in Unfällen häufig todbringendem – Systemgewicht von mindestens 500 kg wahrzunehmen scheint.

In den USA der 11. Ride, in Deutschland der erste. Daniel Doerk vom Blog „it started with a fight…“ hatte die Idee in Osnabrück aufgegriffen, Heinrich Strößenreuther von der Inititative Clevere Städte daraufhin auch für Berlin umgesetzt. Ohne Plakatationen, lediglich über einen Aufruf auf Facebook.

Heinrich Strößenreuther (links) mit Fares Gabriel Hadid (Berliner Fahrrad Schau)
Heinrich Strößenreuther (links) mit Fares Gabriel Hadid (Berliner Fahrrad Schau)
Vor dem Start
Vor dem Start
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Sven Marx: Ready for take off!

Sven Marx, weltumradelnder Weißenseer, ist wieder unterwegs. Montag Morgen fliegt er nach Japan, um einen 2.500 km-Trip durch den Süden des Landes zu unternehmen. Natürlich mit seinem neuen Reiserad, dem „Donkey junior“.

Sven am Antonplatz. Berlin-Weißensee

Sven am Antonplatz. Berlin-Weißensee

Ob er aufgeregt sei, fragte ich ihn während eines letzten Telefonats vor der Abreise. „Normal“ antwortete er. Nur, als er beim Packen etwas nicht finden konnte, da war er doch aufgeregt.
Ein fremdes Land, eine fremde Sprache, eine fremde Kultur: Und vielleicht auch fremde Verkehrszeichen? Sven ist da recht enspannt: „Du bekommst schon mit, was die Verkehrszeichen bedeuten. Vor Ort lernt man so etwas viel schneller, als zu Hause.“ Weiterlesen

Ride of Silence: Weltweites Gedenken am 20. Mai

RoS_Classic_LCIn Berlin und mehr als 300 Städten weltweit, in 26 Ländern, auf sieben Kontinenten und zum zwölften Mal radeln am Mittwoch, 20. Mai um 19 Uhr, Radfahrer durch ihre Stadt: in weißer Kleidung, schweigend, dem Anlass entsprechend.

Zur ersten Teilnahme Berlins am Ride of Silence ruft die Initiative Clevere Städte zusammen mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen und Piraten, autofrei leben! e.V., Autofreies Kreuzberg und der Berliner Fahrradschau auf. Vom Brandenburger Tor geht es in besinnlichem Tempo zu den Orten der letzten tödlichen Radverkehrsunfälle. Damit wollen sie der Getöteten und ihrer Familien gedenken und ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit an die Stärkeren senden. Weiterlesen

Warnwestenpflicht für Radfahrer oder: ist schon wieder 1. April?

Sichtbar: ja. Aber auch nötig?

Der ADFC Berlin hat auf den verfrühten Aprilscherz der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), eine Warnwestenpflicht für Radfahrer einführen zu wollen, reagiert. Hier die Antwort des Berliner Landesvorstands auf eine E-Mail eines ADFC-Mitglieds an den Vorsitzenden des Landesverbands Berlin der Gewerkschaft:

BETREFF: Re: Herrn Bodo Pfalzgraf wegen Warnwestenpflicht

Hallo lieber Dietmar Schulz,
danke für die spontane Reaktion und

sehr geehrter Herr Pfalzgraf,

der ADFC Berlin und die Polizei Berlin setzen sich in mehreren Gremien dieser Stadt für die Vision Zero (keine tödlichen Unfälle) ein!

Zu Ihrer Pressemitteilung:
DPolG fordert: „Warnwestenpflicht ab Eintritt der Dunkelheit…für rasende Radfahrer… (Zitat aus Ihrer PM), füge ich den Ausführungen von Herrn Schulz hinzu:

In Deutschland gibt es eine Beleuchtungspflicht für Fahrräder. Diese reicht aus, um die Sichtbarkeit und Wahrnehmbarkeit von Radfahrern sicherzustellen.
Wirkungsvoller, als Radfahrern auch noch Bekleidungspflichten aufzuerlegen, ist die Kontrolle der Beleuchtungspflicht.

In Münster beispielsweise konnte durch Kontrollaktionen die Lichteinschaltquote bei Dunkelheit von 40 Prozent (2007) auf 97 Prozent (Dezember 2014) erhöht werden. http://www.presse-service.de/data.cfm/static/897004.html

Wer das Fahrradfahren sicherer machen will, muss sich um sichere Radspuren kümmern und durch Öffentlichkeitsarbeit für ein gutes Verkehrsklima sorgen – das zeigen internationale Vergleiche wie zum Beispiel mit Kopenhagen oder den Niederlanden. Wer sich als Radfahrer auf den Straßen willkommen und respektiert fühlt, hält sich dann auch besser an die Regeln.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zanke

ADFC Berlin e.V. – Landesvorstand Verkehrssicherheit
Brunnenstraße 28 10119 Berlin