LastenVelo Freiburg – unterstützt von BikeBlogBerlin

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Was hat der Berliner BikeBlogger mit Freiburger Lastenrädern zu tun? Berechtigte Frage. Die Antwort möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Einerseits gibt es eine persönliche Verbindung zu Freiburg. Ein guter Freund wohnt dort seit vielen Jahren. Bei Besuchen dieser quirligen Universitäts- und Fahrradstadt habe ich Stadt und Landschaft schätzen gelernt. Andererseits unterstütze ich von Zeit zu Zeit (in meinen Augen) sinnvolle Start-Ups via Crowdfunding, Das Projekt LastenVelo Freiburg gehört dazu.

© LastenVelo Freiburg

© LastenVelo Freiburg

Generell finde ich die Idee toll, Transporte mit Lastenrädern statt mit PKW oder LKW durchzuführen. Egal, ob es die Waschmaschine oder der wöchentliche Großeinkauf ist. Die Anschaffung eines eigenen Lastenrades ist jedoch nicht ganz unproblematisch: es ist teuer, schwer und sperrig – jeweils im Vergleich mit einem Normalrad. Wer aus Platzmangel schon sein normales Fahrrad mit in die Wohnung nimmt, wird mit einem Lastenrad einige Probleme haben. Auch Fahrradabstellräume oder Keller sind – bei verwinkelten oder nur durch Treppen erreichbaren Zugängen – nur bedingt für diesen Fahrradtyp geeignet. Vor die Haustür stellen? Auch hier ist der Platz oft begrenzt und sichere Fahrradabstellanlagen auf der Fahrbahn noch selten. Trotz gutem Korrosionsschutz ist das Abstellen von (hochwertigen) Fahrrädern unter freiem Himmel nicht optimal. Nicht zuletzt werden Lastenräder immer häufiger das Ziel von Fahrraddieben. Einige Gründe, die aus meiner Sicht gegen die Anschaffung eines eigenen Lastenrades sprechen.

Aus diesen Gründen ist das Ausleihen von Lastenrädern ein Modell mit Zukunft, das durch Projekte wie LastenVelo Freiburg sicher einigen Auftrieb erhalten wird. LastenVelo Freiburg hat über Crowdfunding die Startinvestition für 5 Räder aufgebracht.

Weitere Kosten sollen durch Werbung, die auf den Rädern gut sichtbar durch die Stadt gefahren wird, und Spenden gedeckt werden. Bei den Rädern handelt es sich um solide, langjährig bewährte Christiania– bzw. Bullit-Lastenräder, die mit einer pfiffigen, abschließbaren Sperrholzbox versehen wurden.

Eins dieser Räder fährt nun – neben vielen anderen Namen – auch mit dem Schriftzug von BikeBlogBerlin durch Freiburg!unterstützer_deckel_BBB_600px

BikeBlogBerlin wünscht LastenVelo Freiburg viel Erfolg, viele Nutzer, Spenden und Werbekunden, damit Freiburg noch grüner wird!

Übrigens gibt es inzwischen – willkommene – Nachahmer, z.B. Lastenradler München, die die Anschubfinanzierung ebenfalls über Crowdfunding zusammenbekommen haben.

Hinweis zur Kennzeichnung als Werbung:
In diesem Fall bin ich selber ein wenig unsicher – ist das Darstellen der Unterstützer dieser Initiative Werbung? Sicherheitshalber sage ich: ja.

Fahrradfallen melden

… titelt Rad-Spannerei blog. Der Artikel verweist auf eine neue Aktion des ADFC Berlin: für Radfahrer gefährliche Stellen sollen per E-Mail an die Radzeit (kontakt at radzeit punkt de) gemeldet werden. Diese Stellen werden auf einer Google-Maps-Karte eingetragen und sollen dann unter der Adresse fahrradfallen.adfc-berlin.de abrufbar sein.

Kritik:

Eine sinnvolle Aktion. Leider wird darauf nur in der Radzeit hingewiesen. Auf der Homepage des ADFC Berlin gibt es keinen Hinweis dazu, auch werden ADFC-Mitglieder nicht per E-Mail etc. darauf hingewiesen.

Ein Manko ist, dass der Link ohne aktiviertes JavaScript automatisch auf eine für Handys optimierte Seite ohne Karte bzw. Kontaktdaten verweist. Da könnte man noch nachbessern.

Findet Ihr/Euer BikeBlogger

Stadtweite Verkehrskontrollen

hat die Berliner Polizei für den Zeitraum vom 29. März bis 11. April 2010 angekündigt. Wobei u.a. auf diese Verhaltensweisen geachtet werden soll:

„Zum Schutz der Radfahrer werden daher Kraftfahrzeugführer verstärkt in ihrem Verhalten beim Rechtsabbiegen gegenüber parallel fahrenden Radlern kontrolliert. Trotz der intensiven Aufklärungsarbeit zu den Gefahren des Toten Winkels sind immer noch zu viele Lkw-Fahrer in solchen Situationen unaufmerksam.
Um Fußgänger zu schützen und die Radfahrer zu sensibilisieren soll außerdem gezielt das unzulässige Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen sowie das Fahren auf Radwegen in die Gegenrichtung überwacht werden. Insbesondere ältere Mitbürger und Eltern von Kleinkindern fühlen sich Radfahrern gegenüber auf den Gehwegen oftmals unsicher und hilflos.“

Der wichtige Hinweis auf die Notwendigkeit, die Schutzstreifen für Radfahrer durch Autofahrer zu beachten, ergänzt dies.

Für mich eine notwendige Aktion. Sowohl Kontrollen von (häufig unwissenden) Autofahrern wie auch von Radfahrern, die sich falsch im Straßenverkehr verhalten. Dem ignoranten Bleifußkapitän wird das egal sein, aber sicher werden einige Autofahrer durch solche Kontrollen dazu gebracht, sich mit Regeln, die zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer dienen, auseinanderzusetzen.

Hier der Link zur Pressemitteilung: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/159884/index.html

Auf ein besseres Miteinander hofft

Ihr/Euer BikeBlogger

Radrouting

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Wie gut wir es doch hier in Berlin haben. Radrouting (oder übersetzt Streckenplanung für Fahrradfahrer) ist hier einfach:

http://bbbike.de/

oder auch

http://www.vmz-info.de/

bieten vielfältige Routenmöglichkeiten. Wobei vmz-info.de manchmal recht merkwürdige Vorschläge anbietet.

In anderen Gegenden sind Radfahrer häufig auf Routing-Ergebnisse von Google-Maps etc. angewiesen.

Neu ist jetzt Naviki (www.naviki.org). Eine sehr schlicht gehaltene Oberfläche, die Radrouting bundesweit verspricht. Leider (noch) mit mageren Ergebnissen. Es handelt sich aber erst um eine beta-Version. Mein erster Eindruck:
Es fehlen die Optionen, die mir bbbike.de bietet: Straßenbelag / Streckenführung / Geschwindigkeit einstellen. Das angezeigte Kartenbild ist – unabhängig von der berechneten Strecke – leider nicht geeignet, um die Route zu planen. Es fehlt eine (nicht-grafische) Angabe der Straßen und Abbiegungen. Zudem überdeckt die Routenmarkierung fast alle Straßennamen. Dadurch kann ich nicht überprüfen, ob der mir angezeigte Weg über Fußwege zwischen Wohnhäuser verläuft oder ob es dort tatsächlich einen (Rad)Weg gibt.

Wer aber nicht auf schnelle und direkte Routen angewiesen ist und nicht in Berlin lebt kann Naviki sicher in Betracht ziehen.

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Ihr/Euer BikeBlogger