Aus der Rubrik: „Man gönnt sich ja sonst nix“

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stammt dieser Beitrag. Für meine erste Rennradtour in diesem Jahr benötigte ich eine neue Akkubeleuchtung. Bestellt hatte ich sie bereits vergangene Woche, heute schaffte ich es endlich, dem Radhaus Wedding einen Besuch abzustatten und die Lampe abzuholen. Wie immer gelang es mir nicht, ohne ein wenig Fachsimpelei über Neuigkeiten aus der Branche wieder aus dem Laden zu kommen.

Bei diese Gelegenheit wurde mir ein funkelnagelneues Laufrad mit dem neuen Nabendynamo von SON, dem SONdelux, in die Hand gedrückt. „funkelnagelneu“ trifft es gut, die Nabe war hochglanzpoliert und glänzte wie die  blankgewienerte „Spirit of Ecstasy“ (auch als Emily bekannt) auf der Kühlerhaube eines Rolls Royce.

SONdelux - Schmidts Top-Produkt

Nabendynamo SONdelux

Da könnte ich schwach werden. Klein, leicht, noch geringerer Widerstand. „Leider“ funktioniert mein alter SON noch tadellos. Man kann halt nicht alles haben, oder?

Fragt sich

Ihr / Euer BikeBlogger

Bild (mit freundlicher Erlaubnis von): http://www.nabendynamo.de/

Mit dem Rad zur Arbeit – Revisited

75 Tage bis zum Beginn der Aktion. Wer schon mal bei Kollegen etwas Werbung machen möchte kann jetzt damit beginnen.

Hier die Facts:

Beginn: 01.06.2010

Ende: 31.08.2010

Bedingungen: Radfahren. An 20 Tagen innerhalb des oben genannten Zeitraums. Zur Arbeit, zurück – oder wenigstens ein Stück.

Die Umwelt dankt es den Teilnehmern. Außerdem kann man nur gewinnen: Gesundheit, Selbstvertrauen. Und einige wirklich nette Gewinne, die im Moment noch nicht verraten werden.

Also: Fahrrad fitmachen, Kollegen mobilisieren, mitmachen!

Rät Ihr / Euer BikeBlogger

P.S.: die Aktion wird veranstaltet von ADFC und AOK, Link gibt’s hier.

Beinahe…

hätte es mich erwischt. Oder ist das nur Paranoia?

Auf dem Heimweg bog ein PKW vor mir von links in die Straße ein, die ich gerade befuhr. Es war dunkel, daher war es mir unmöglich zu erkennen, ob der Fahrer mich gesehen hatte oder nicht. Ich habe – wenn es sein muss – eine laute Stimme. Da hilft auch kein Autoradio. Den Fahrer also angebrüllt, sicherheitshalber nach rechts in die nächste (glücklicherweise vorhandene) Parklücke eingeschert. Weitergebrüllt.

Der Fahrer muss völlig verdattert gewesen sein, er hielt mitten auf der Straße an. Als ich wieder halbwegs normal denken konnte bin ich weitergefahren, nicht ohne einen wütenden Ausruf (aber nicht! unflätig) in seine Richtung zu senden. Für eine Diskussion über Rücksicht und Gefährdung von Radfahrern war ich immer noch zu aufgebracht, außerdem musste ich weiter.

Habe ich Glück gehabt, dass ich nicht zwischen diesem ignoranten Abbieger und den parkenden Autos eingeklemmt wurde, oder hat er mich gesehen, und meine Aufregung war völlig umsonst?

Wenn ich diese Frage vor Ort vorab hätte beantworten können, wäre ich wohl etwas ruhiger geblieben. So war die Variante, als lebendes Schleifpapier die rechte PKW-Seite gestalten zu dürfen, recht naheliegend.

Liebe Autofahrer, falls Ihr das lest: ein Auto ungebremst auf sich zufahren zu sehen ist so ziemlich das Letzte, was ein Radfahrer genießen kann. Auch, wenn Ihr die Situation aus Eurer Sicht im Griff haben solltet: Lasst es. Ihr kommt sicher genauso schnell an, wenn ihr uns unsere Vorfahrt auch optisch belasst – und wir Radfahrer leben vielleicht ein paar Tage länger, weil unser Herz nicht ganz so stark schlagen muss…

Danke sagt

Ihr / Euer BikeBloggerBerlin