“World-Klapp 2015 seine kleine Schwester” – Klappradbesitzer gesucht!

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IMG_9941_bearbeitet_200px_SepiaDu besitzt ein Klapprad? So ein richtiges, altes ohne *pfui* Gangschaltung? Sogar ohne schändliche “Duomatic”?

Dein Klappi klappt und kann auf Wunsch sogar fahren?

Du hast vor, am 20. März zur Berliner Fahrrad Schau / Berlin Bicycle Week zu kommen?

Du sympathisierst mit den Zielen des World-Klapp (u. A. freie Weinschorle für alle /  Gleichstellung der Schaltungsfreiheit)?

Dann laden wir Dich ein, uns dein Klappi für ein besonderes Event zu leihen: den “World-Klapp 2015 seine kleine Schwester”!

World-Klapp 2014

World-Klapp 2014

Hier die Planung im Telegrammstil:

  • “World-Klapp’s little Sister” with own rules
  • 20.03.2015 Beginn: 19 Uhr
  • Ort: Station Berlin
  • Startschuss durch König Bansah
  • Wettbewerbe:
    • Klapprad-Cyclo-Cross Rennen
    • Geschicklichkeitswettbewerb
    • Ausredencontest
Hardcore-Fans (oder einfach auch nette Menschen) dürfen nach dem Rennen auch gern ihr Klapprad für die Hilfeaktion von König Bansah spenden!
Weitere Informationen folgen!

Fahrrad-Hilfsprojekt für Ghana

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(Klapp-)Radfahren ist für mich ebenso wie viele andere Teilnehmer des World-Klapp ein Riesenspaß.

König Bansah Foto: © Mirka Laura Severa www.mirkalaurasevera.com

König Bansah Foto: © Mirka Laura Severa www.mirkalaurasevera.com

Schirmherr des World-Klapp ist König Bansah, der als junger Mann unter dem Namen Céphas Bansah nach Deutschland kam und inzwischen eine KFZ-Meisterwerkstatt in Ludwigshafen besitzt. Nach dem Tod des damaligen Königs wurde Céphas Bansah zum neuen König des Volkes der Ewe in Ghana ernannt. Aus der Einsicht, sein Volk von Deutschland aus besser unterstützen zu können, beschließt er, sein Leben weiterhin hier zu verbringen und die Staatsgeschäfte per Telefon, Fax und E-Mail zu erledigen.

Diverse Hilfsprojekte konnte König Bansah so bereits durchführen, unter anderem den Bau einer Brücke und einer Schule, der allein mit ghanaischen Mitteln kaum finanzierbar gewesen wäre.

Das aktuelle Hilfsprojekt bezieht sich nun auf unser Hobby: das Radfahren. Der “anständige Hauptstadtvertreter des World-Klapp”, Dr. Stephan Fahrig unterstützt König Bansah hierbei. Der (ernst gemeinte!) beigefügte Spendenaufruf wurde mir heute von Stephan zugesandt: Weiterlesen

CM Berlin stellt falsche Fragen zum richtigen Thema: Radverkehrsförderung und grüne Politik

Freie Fahrt? © Jens Märker  / pixelio.de

Freie Fahrt? © Jens Märker / pixelio.de

Auf der Website der Critical Mass Berlin wurde Stefan Gelbhaar, Sprecher für Verkehrspolitik (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr) der Berliner Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus für ein anscheinend nicht überzeugendes Statement zur Radverkehrspolitik kritisiert: “Die Grünen im Wahlkampf – leider immer noch mit wenig ambitionierter Verkehrspolitik”.

Anstatt eines “Leserbriefs” möchte ich hier eine öffentliche Debatte über den Sinn und das Ziel beginnen, den eine Auseinandersetzung mit dem verkehrspolitischen Programm der Grünen in Berlin haben kann.

Die Autoren stellen “den Grünen” im genannten Artikel kritische Fragen:

Wann kapiert ihr, dass ihr den Radverkehr nur voranbringen werdet, wenn ihr für Radverkehr, d. h. gegen motorisierten Individualverkehr seid, egal ob stehend oder fahrend? Mit welchem Recht dürfen Autos zwei Drittel des öffentlichen Straßenraums einnehmen, obwohl sie Emissionen und Lärm verursachen, Sicht- und Bewegungshindernisse bilden, für Tausende Unfälle verantwortlich sind, extreme Kosten verursachen für Straßenbau und -erhalt, Gesundheit, Umwelt? Und nur ein Drittel des Verkehrsaufkommens ausmachen?

[via criticalmass-berlin.org]

Und weiter:

“Zwei Drittel der Haushalte in Berlin verfügen über keinen eigenen Pkw. Das wären eure Wähler*innen. Eine satte Mehrheit.”

[ebd.]

Eine hübsche These. Leider ziemlich naiv. Nur weil Menschen kein Auto besitzt heißt dies nicht, dass sie sich für eine Politik gegen motorisierten Individualverkehr begeistern können. Politik – und Wahlverhalten – ist wohl doch etwas vielschichtiger.
Zwei Beispiele:
– die Grünen haben wegen des Bekenntnisses der SPD zum Autobahnausbau die Koalitionsverhandlungen nach der letzten Berliner Wahl platzen lassen. Dies hätte ihnen – nach dieser Logik – einen immensen Vertrauens- und Sympathiezuwachs bescheren müssen. Viel gemerkt hat man davon nicht.
– die Initiative Clevere Städte hat eine – aus meiner Sicht sinnvolle – Petition gestartet, die sich nicht gegen das Auto, sondern nur gegen die unsoziale Nutzung durch Falschparken wendet. Diese wurde leider kaum gezeichnet: nur 7.112, das sind rund 6 % der angepeilten 120.000 Unterschriften kamen zusammen. Im Gegenteil: auch viele Radfahrer lehnten diese Petition ab. Die Petition wurde inzwischen erfolglos beendet.

Welche Lehren muss man daraus ziehen?

Eine Politik, die die Förderung des Radverkehrs zum Ziel hat, darf sich nicht primär gegen den motorisierten Individualverkehr wenden. Echte Radverkehrsförderung führt automatisch dazu, dass es weniger PKW-Nutzung und damit auch weniger Bedarf für PKW-bezogene Flächennutzung geben wird. Das Beispiel Kopenhagen zeigt dies.
Die Grünen werden – wie auch sonst keine Partei in Berlin – in absehbarer Zeit nicht allein regierungsfähig sein, eine Koalition mit einer der “Volksparteien” wird wohl oder übel immer notwendig sein. Nur muss man dafür bereit sein, Kompromisse einzugehen. Sonst bleibt man ständige Opposition und wird nie an einer Veränderung auf Regierungsebene mitwirken können.
Übrigens haben die Grünen eine weitergehende Vorstellung von Radverkehrsförderung, als in der Sendung (die ich nicht gesehen habe) anscheinend genannt wurde, s. u.a. Fahrradnetz-Berlin bzw. das Klausurpapier Mobilität, zum Download hier zu finden. Auf der Website der Abgeordentenhaus-Fraktion werden regelmäßig (rad-)verkehrspolitische Themen benannt.

Nur ein paar Aussagen aus einer Talkshow als Parteiprogramm zu werten ist mir zu einfach. Wenn man sich in die Diskussion mit den Grünen begibt sollte man fundiert und gezielt kritisieren, z.B. dass die Radverkehrsföderung nicht prominent auf der Partei-Website zu finden ist, sondern (im Gegensatz zur Website der Fraktion) leider gesucht werden muss. Außerdem wird man auch im Klausurpapier Punkte finden, die diskutabel sind bzw. kann man natürlich auch die tatsächliche Umsetzung dort, wo die Grünen in der (Mit-)Verantwortung stehen, mit dem Papier abgleichen.
Meiner Erfahrung nach sind die Grünen, eventuell noch die Piraten (gibt es die noch?) die einzigen Parteien, die den Radverkehr ernst nehmen. Daher wäre eine konstruktive Kritik, die dazu beiträgt, dass Positionen geschärft und deutlicher herausgestellt werden, dringend von Nöten. Allerdings nur unter der Maßgabe, eine wählbare und koalitionsfähige Politik zum Ziel zu haben. Eine (außerparlamentarische) Opposition aus Radfahrersicht wird dem Radverkehr nicht allein die Vorfahrt verschaffen können, die er benötigt. Außerparlamentarisch sind Radfahrer tatsächlich sogar sehr aktiv und werden auch wahrgenommen: Egal, ob als ADFC, Critical Mass, Fahrradsternfahrt oder einfach als zigtausendfach täglich gelebtes Statement.

Der Radverkehr muss hingegen – wie in London, Kopenhaben oder vielen Beispielen aus den Niederlanden – “Chefsache” werden: Stadtväter und -mütter, Minister und Senatoren müssen auf’s Rad und dies auch in ihrer täglichen Arbeit erkennbar werden lassen!

Bernauer Radwege: Aufhebung der Benutzungspflicht

Bei der Umfahrung des Stadtkerns in Bernau mussten Radfahrer, die in Richtung Berlin unterwegs waren, bisher die teils sehr schmalen Gehwege nutzen. Speziell wenn man von der August-Bebel-Straße in die Jahnstraße abbog musste man sich zwischen Verkehrsampeln und -Schildern hindurch eine gefahrlose Auffahrt auf den benutzungspflichtigen Geh- und Radweg suchen. Konflikte mit Fußgängern waren vorprogrammiert.

Bernau: Aufhebung der Benutzungspflicht

Bernau: Aufhebung der Benutzungspflicht

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Zipp ruft Vorderradnabe 88 der ersten Generation zurück

Abbildung 1 – Zipp-Nabe 88 der ersten Generation

Abbildung 1 – Zipp-Nabe 88 der ersten Generation

BikeBlogBerlin dokumentiert hier die Rückrufmitteilung, die am 12.02. in englischer und am 13.02. in deutscher Sprache veröffentlicht wurde:

Zipp hat ein technisches Problem bei einem bestimmten Produktionszeitraum von Zipp-Laufrädern mit Zipp 88 Vorderradnabe festgestellt. Wir haben gemeinsam mit der US-amerikanischen Kommission für Produktsicherheit bei Verbrauchsgütern (Consumer Product Safety Commission – CPSC) einen vollständigen Rückruf gestartet. Die Hauptursache dieses Rückrufs ist der nicht ordnungsgemäße Sitz der Speichen. Dieses Problem tritt nur bei Vorderradnaben der ersten Generation auf. Vor allem bei den Nabenmodellen Zipp 88 der ersten Generation kann ein Fehler am Sicherungsring auftreten, wodurch es zu einem Spannungsverlust der Speichen des Laufrads kommen kann. Dies kann Schäden am Laufrad verursachen.

So finden Sie heraus, ob Sie eine betroffene Version der Zipp-Vorderradnabe 88 der ersten Generation besitzen:

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Besi & Friends: Crowdfunding gestartet!

[Edit: das Crowdfunding wurde inzwischen gestartet. Das Crowdfunding-Ziel wurde inzwischen erreicht: Die Film wird daher in der Kinofassung produziert werden! Hier der Link: https://www.startnext.de/besi-friends.]

Nach der erfolgreichen Barcelona-Tour und der überwältigenden Resonanz auf die Ausstrahlung der 30-minütigen Dokumentation “Über den Berg – Mit dem Rennrad zu neuem Lebensmut” in der ARD stehen “Besi & Friends” vor einer neuen Herausforderung: aus dem Film soll eine Langfassung für das Kino entstehen.
2955b6f5Christian Gropper und sein Team benötigen hierfür 22.000 Euro, die über Crowdfunding zusammengetragen werden sollen. Weiterlesen