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Projekt Vätternrundan 2015

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Die Saison 2014 ist noch nicht ganz vorbei, schon findet man sich in der Planungsphase für die heißesten Events des Jahres 2015 wieder. Da “Besi & Friends” ein Jahr Pause macht habe ich wieder Zeit, mich meinem fast schon traditionell 2-jährigen Ziel, der Vätternrunde, zu widmen.

© Micke Fransson/ Vätternrundan

Nach 2011 und 2013 lockt mich vor Allem eine magische Zahl: die 50ste Vätternrunde! Natürlich gibt es da auch noch eine offene Rechnung: die Sub-10 hatte ich aufgrund des starken Gegenwindes im letzten Jahr nicht erreicht. Bereits früh mussten wir feststellen, dass unsere Taktik bei Windstärke 5 nicht aufgehen würde. So hatte es nur Georg geschafft, das angepeilte Ziel zu erreichen.

Im kommenden Jahr möchte ich daher erneut mein persönliches Projekt Vätternrundan 2015 durchführen. Wie schon 2013 heißt das für mich, mit einem mindestens dreiköpfigen Team am frühen Morgen und einem klaren Zeit- und Pausenplan zu starten. Mein persönliches Ziel ist, die 300 km-Runde am 13. Juni 2015 in weniger als 10 Stunden zu schaffen.

Die Anmeldung für 2015 findet am 04. November statt. Dann heißt es schnell sein: die Startplätze werden innerhalb weniger Stunden, vielleicht sogar Minuten vergeben sein. Um die Anmeldung reibungsloser zu gestalten müssen sich alle Interessenten vorab anmelden, um dann am 04.11. lediglich durch die Eingabe des nach der Voranmeldung erhaltenen Codes die Chance auf den Startplatz wahrnehmen zu können.

Alle Informationen zur aktuellen und erste Infos zur nächsten Vätternrunde findet ihr unter www.vaetternrundan.se.

Wer Lust hat, mit mir 2015 in einem Team zu starten, kann mir eine Nachricht per Kommentar oder E-Mail zusenden. Kommentare werden auf Wunsch vertraulich behandelt und nicht freigeschaltet: dann bitte den Kommentar mit dem Wort “PRIVAT” beginnen.

Vielleicht heißt es auch 2015: Vi ses i Motala?

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Berlin Polo International 2014

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Endlich wieder hochklassiges Bikepolo in Berlin!

Wir laden euch alle ein Anfang August nach Berlin ein um eine Menge fantastisches Polo mit uns zu spielen und zwar auf einer der spannendsten Locations in ganz Berlin. Auf dem ehemaligen Flughafen werden wir das Berlin Polo International organisieren. In diesem Rahmen werden wir zwei verschiedene Turniere veranstalten. An dem ersten Turnier, berlin:mixed werden 64 Teams aus der ganzen Welt auf 3 oder vielleicht 4 richtig guten Courts gegeneinander spielen. Am darauf folgenden Wochendende wird das Mallet Dolorosa, das Frauenturnier seine zweite Auflage erleben, In den Tagen dazwischen werden viele fahrradbezogene Veranstaltungen wie Alleycats, Goldsprints und selbstorganisierte Mini-Poloturniere stattfinden.

[via Berlin – Bikepolo]

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Weitere Infos unter Berlin – Bikepolo. Achtung: Das Turnier Mallet Dolorosa findet in White Lake City (Weißensee), dem Austragungsort des legendären whbpc 2010 statt!

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World-Klapp 2014: Berlin klappt und ist sexy!

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Dieser Satz aus dem Grußwort des “anständigen Hauptstadvertreters” zum World-Klapp brannte sich in meine Gehirnwindungen. Infiziert war ich jedoch schon vorher. Wie mich der Ruf des World-Klapp in der Bundeshauptstadt erreichte, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Ich weiß nur noch, was ich daraufhin dachte: Du musst dabei sein!
World-Klapp Logo_240pxNun bin ich weder der klassische Klappradliebhaber noch ein echter Liebhaber skurriler Veranstaltungen. Karneval ist mir ein Greuel, nur eine Multikulti-Veranstaltung wir der Karneval der Kulturen lockt mich hinter dem Ofen hervor.
Der World-Klapp erwischte mich gleich mehrfach: Erinnerungen an mein – in frühen Kindheitstagen – geliebtes grünes Klapprad kamen hoch, verbanden sich mit dem Reiz, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen und wurden ergänzt durch die Aussicht, einmal wieder Trash auf dem Rad erleben zu können.
Kurz gesagt: ich musste dabei sein.
Doch, was ist eigentlich der World-Klapp? Eigentlich ist es ganz simpel: Ein Radrennen auf mindestens 30 Jahre alten, schaltungsfreien Klapprädern. In Ludwigshafen ersonnen, fand der World-Klapp bereits 2012 und 2013 auf einer Radrennbahn statt. Durch die Fotos von Dan Zoubek, die in der RoadBIKE 09/2012 erschienen waren, wurde diese Veranstaltung auch überregional bekannt.
Einen wichtigen Faktor hatte ich noch nicht erwähnt: den Oberlippenbart, findet doch das Rennen unter dem Motto “Ohne Bart kein Start” statt. Herren müssen wachsen lassen, Damen haben andere Möglichkeiten. Doch dazu später.

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Crashkurs Recht für Rennradfahrer

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Aber mit dem Rennrad darf ich doch …

und dann folgt … auf der Straße fahren … ohne Reflektoren fahren … etc. pp.

© Michael Bührke  / pixelio.de

© Michael Bührke / pixelio.de

Solche Aussagen hört man leider immer wieder. Daher gibt es hier im Blog einen Crashkurs Recht für Rennradfahrer. Ohne Gewähr, da hier keine juristisch abgesicherte Aussagen getroffen werden können und schon recht keine Rechtsberatung zulässig ist. Die hier getroffenen Aussagen sind jedoch in der aktuell gültigen Straßenverkehrsordnung (StVO) bzw. Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) oder in anderen fundierten Quellen nachprüfbar.

Sollten dennoch Fehler enthalten sein bitte ich um kurzfristige Information per Kommentar oder E-Mail.

  • Mit dem Rennrad muss ich keine Radwege benutzen.
    Falsch. In dieser Hinsicht gibt es keine Unterschiede zwischen einem 10.000 €-Rennrad und einem Klapprad. Der § 2 StVO Straßenbenutzung durch Fahrzeuge regelt die Radwegebenutzungspflicht:

    Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. [www.gesetze-im-internet.de]

    Die Formulierung ist etwas verwirrend. Im Kern bedeutet sie: gibt es einen benutzungspflichtigen Radweg, muss er auch benutzt werden. Dass manche Radwege für schmale, harte Rennradreifen ungeeignet erscheinen, spielt dabei keine Rolle. Nur “unzumutbare” Radwege müssen nicht benutzt werden. Unzumutbarkeit ist jedoch kein genau definierter Begriff. Komfort- oder Geschwindigkeitseinbußen fallen mit Sicherheit nicht darunter, tiefe Schlaglöcher, Überschwemmungen, Schnee, Laubhaufen oder massenhaftes Auftreten von Glasscherben hingegen schon.

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Juli

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© Dan Zoubek / Velodelight

© Dan Zoubek / Velodelight

Vielen Dank an Dan Zoubek für die Erlaubnis, die Fotos in BikeBlogBerlin zeigen zu dürfen!
Der Kalender ist bei Velodelight sowie Laktat³ erhältlich.

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Besi & Friends (Schluss-)Etappe 12: von Ripoll (ES) nach Barcelona (ES)

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Die 12. Etappe führte uns von Ripoll nach Barcelona. Geplante Strecke: 150 km mit ca. 2100 hm.

Link: Etappe 12


Der erste Tag, an dem wir ausschließlich durch Spanien fuhren und zugleich der letzte Tag auf dem Rad.
Die Lust, Rad zu fahren, hatte inzwischen nachgelassen. “Ausrollen” wäre gut gewesen. Leider warteten erneut rund 2000 Höhenmeter auf uns. Jetzt ging es darum, in Barcelona anzukommen, unser Ziel zu erreichen. Das Packen dauerte länger, das Frühstück konnten wir erst gegen 7:30 einnehmen. Daher wurde der Start um eine Viertelstunde nach hinten verschoben.
Es ging los, wie immer zuerst Gruppe 2, eine gute Stunde später Gruppe 1.
Das Höhenprofil wartete mit einigen knackigen Anstiegen auf uns, die unsere müden Beine ein letztes Mal fordern sollten. Wenige Kilometer konnten wir uns warm fahren, bis die Ketten zuerst auf die großen Ritzel wanderten und schließlich auf die kleinen Kettenblätter geschaltet wurde. Glücklich, wer jetzt noch genug Kraft oder wenigstens eine bergtaugliche Übersetzung zur Verfügung hatte.
Trotz der Anstrengung fanden wir immer wieder Zeit und Muße, uns zu unterhalten. Noch war Barcelona kein Thema, noch ging es um zurückliegende Erfahrungen und Erlebnisse oder auch – in dieser Zusammensetzung unausweichlich – um die persönliche Krankheitsgeschichte. Aber wir genossen auch ein letztes Mal die Landschaft, freuten uns, dass wir die Berge bezwungen hatten und nun wieder zwischen Wäldern und grünen Wiesen hindurch fahren konnten.
Das Team war zusammengewachsen. Wie selbstverständlich wurden steile Passagen gemeinsam bewältigt, wie selbstverständlich wurde angeschoben, wenn es gar nicht mehr ging. Herrliches Wetter, die schöne Landschaft und das Gefühl, es geschafft zu haben, sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Cruisen in herrlicher Landschaft

Cruisen in herrlicher Landschaft

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