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Leser dieses Blogs kennen bereits den Kalender One year of bicycles 2015, der alten (Fahrrad)Schätzen neues Leben eingehaucht hat und uns die Schönheit kalter Technik nahebringen konnte. Eine Schönheit, die heutzutage leichtfertig durch Effizienz eingetauscht wird. Aber möglicherweise hat diese auch eine eigene zeitliche Dynamik. Wir können nur mutmaßen, dass die High-Tech-Produkte vergangener Jahrzehnte in den Augen zeitgenossischer Betrachter auch nichts anderes waren als – High-Tech-Produkte. Eben Mittel zum Zweck.
Man kann in Prag nicht Rad fahren. Heißt es. Wegen der Berge. Die Topographie setzt der Eigenbewegung Grenzen. Man kann in Prag auch nicht Auto fahren. Eigentlich. Wegen der Berge. Wegen der Moldau. Wegen der engen, verwinkelten Altstadtstraßen und denkmalgeschützten Gebäude. Wegen der Gärten und Parks.
[aus: Bettina Hartz: „Bike to Heaven. Fahrradszene Prag.“ in: fahrstil nr. 15. antrieb, S. 15]
Es gibt Menschen die dies tun. Rad fahren. In Prag. Es werden ständig mehr. Während Bettina Hartz 2013 im oben genannten fahrstil-Artikel noch ein eher pessimistisches Bild der Situation der Radfahrer in der „goldenen Stadt“ zeichnet, war ich in diesem Jahr sehr beeindruckt, eine moderne, junge und fahrradfreundliche Stadt vorzufinden. Möglicherweise hatte ich dieselbe Brille auf, die auch Berlin-Besucher häufig tragen, wenn sie vom Radverkehr hierzulande schwärmen. Eventuell liegt die Wahrheit – wie so oft – in der Mitte.