Commuting mit dem E-Caferacer – ein Erfahrungsbericht

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Eine Zusammenfassung meiner Testphase mit dem Creme Caferacer mit BionX-Hinterradantrieb, das mir bikenest.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

© Bikenest

Zuerst eine kurzes unsachliches Statement: der Caferacer hat mich „angefixt“.

In einem ersten Artikel nach wenigen Tagen mit dem E-Bike (eigentlich ja ein „Pedelec“) hatte ich schon erste Erfahrungen beschrieben. Die Ergebnisse, die ich in der kurzen Zeit gewonnen habe, haben sich nach ca. 200 km mit dem Caferacer bestätigt. Weiterlesen

Mit dem E-Caferacer unterwegs

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Mit Staunen las ich Anfang November diesen Artikel beim Stahlrahmen-Blogger Iwo: Aufrüsten statt absteigen: 10 Fragen zur Pedelec-Nachrüstung an bikenest Berlin. Staunen deshalb, weil ich Iwo als traditionsbewussten Radliebhaber kennen – und schätzen – gelernt hatte, der Pedelecs eher skeptisch gegenüber stand.

Eine gute Woche später erhielt ich von Alexander von bikenest.de ein Angebot, eins ihrer Pedelecs testen zu können. Im Gegensatz zu Iwo hatte ich wenig Vorbehalte gegen die elektrische Art, Rad zu fahren, so dass ich kurzerhand zusagte.

Seit drei Tagen fahre ich nun E-Motor-unterstützt durch unsere nasskalte Stadt. Frei nach dem Motto: „Das Auge wählt mit“ habe ich mich für das eleganteste der Testräder entschieden, das Creme Caferacer mit Bionx-Hinterradantrieb.

© Bikenest

Ein Singlespeed-Rad mit Ledergriffen, Ledersattel und einem Styling, das sich im Sommer vor jedem Café gut machen würde. Leider ist nicht Sommer und das Wetter tendiert gerade dazu, einen Fahrradtest zu einer wirklichen Herausforderung zu machen. Weiterlesen

Navigation auf dem Fahrrad

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© peepe / pixelio.de

GPS-Navigation auf/mit dem Fahrrad: 1991 war dies noch Zukunftsmusik. Der Kompass in Verbindung mit der klassischen Karte war im letzten Jahrhundert bis in die frühen 90er das einzige „Straßennavi“. Steven K. Roberts wagte den Schritt in die Zukunft, investierte über eine Million Dollar und baute das erste Fahrrad, auf dem man telefonieren konnte, das über eine GPS-Navigation verfügte und einen Computer an Bord hatte. Und das lange, bevor man dies alles mit einem kleinen Kunststoffquader mit ein paar Mikrochips – im Volksmund „Smartphone“ genannt – für eine Handvoll Dollar bekommen konnte (nachzulesen in fahrstil no.4 ab Seite 36).

Selbst vor nicht allzu langer Zeit war die Navigation eine Angelegenheit für Profis, Smartphone-Freaks oder Menschen, die mehrere Hundert Euro für ein neues Gerät locker ausgeben konnten oder wollten. Wie sieht es im Herbst 2012 aus? Benötigt man auch heute noch einen GPS-Intensivkurs, um von A nach B zu gelangen? Muss man immer noch viel Geld ausgeben, um ein rundum gelungenes Produkt nutzen zu können?

Um diese Fragen zu klären muss erst einmal der Rahmen abgesteckt werden. Was verstehe ich unter Navigation mit dem Rad? Was soll ein Gerät leisten, was darf es kosten? Weiterlesen

Winterreifenpflicht

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Es weihnachtet. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber nicht nur das: der Winter hat sich angekündigt. In einigen Gegenden ist er sogar schon eingetroffen.

© Continental / www.conti-online.com

Höchste Zeit, sich über das sichere Vorwärtskommen in der kalten Jahreszeit Gedanken zu machen. Über sinnvolle beziehungsweise gesetzeskonforme Beleuchtung habe ich schon geschrieben. Heute geht es um Haftungsfragen. Haftung ganz wörtlich genommen: Bodenhaftung bei Schnee, Eis und Glätte.

Mountainbiker sind in der kalten Jahreszeit fein raus: ihre breiten, meist grobstolligen Reifen graben sich in festen wie lockeren Schnee ein. Bei Eis helfen aber auch diese Reifen nicht mehr weiter. Alltagsradler und viel mehr noch Fahrer von schmalerer Bereifung wie sie an Rennrädern üblich ist bekommen schon viel früher Probleme.

Es gibt aber Abhilfe. Zu diesem Zweck muss sich der Radfahrer jedoch von der Vorstellung verabschieden, es gäbe einen Fahrradreifen für jeden Zweck. Was für Autos gilt ist auch bei Rädern nicht verkehrt: kalte Temperaturen, Schnee und natürlich Eis verlangen andere Reifen als die, die als Standardausstattung montiert sind. Weiterlesen

Kettenschmiermittel-Test

Das Online-Magazin Fahrradzukunft hat in der neuesten Ausgabe Kettenschmiermittel getestet:

Kettenschmiermittel-Test: Im Labor und in der realen Welt

von Rainer Mai

    • Die verd#*~te Kette
    • »Tour«-Labortest
    • Praxistest: Was tun?
    • Testantrieb
    • Kette: 6 in 1
    • Die Testkandidaten
    • Applikation
    • Schlechtere Kette wäre besser
    • Einsatzprofil und Schmierfrequenz
    • Beobachtungen in der Testphase
    • Vermessung
    • Ergebnisse und Auswertung
    • Sonst noch wer?
    • Zum Autor
    • Rechtliche Hinweise

Verschleiß ist traditionell kein Thema für die schönen bunten Blätter am Kiosk. Aber neuerdings tut sich was im Blätterwald: Vereinzelt gibt es vergleichende Testberichte über Verschleißteile – auch zum Ärgernis Nummer Eins.

Die verd#*~te Kette

Sie ist das mit Abstand wartungsintensivste und verschleißanfälligste Teil an kettengeschalteten Fahrrädern. Schmieren? Ja, so oft wie nötig. Also lästig oft. Aber womit? Klar doch: mit XYZ natürlich! Damit hält die Kette mit Abstand am längsten!

Jeder schwört auf ein anderes Mittel, manche sogar jährlich wechselnd. Man probiert sich halt so durch, zum Beispiel vom Fahrradkettenöl A über vulgäres Motoröl (B) bis zum Haiteck-Trockenschmierstoff C. Die meisten Vor- und Nachteile der durchprobierten Mittelchen zeigen sich schnell: Mehr oder weniger einfaches bis lästiges Auftragen und Einziehen, mehr oder weniger staubanziehend, sauber oder schmutzig, verschieden schnelles Auswaschen durch Nässe oder »Verdunsten« bei trockenem Wetter. Das ist alles unschwer erkennbar.

Aber ausgerechnet über die wichtigste Eigenschaft des Schmiermittels, nämlich die Längung der Kette möglichst weit in die Länge zu ziehen, wissen wir herzlich wenig. Dafür schwanken die verschleißbestimmenden Einsatzbedingungen selbst bei ein und demselben Fahrer zu stark: Unterschiedliches Wetter und Verschmutzung, schwankende Nachschmierlaune, wechselnde Höhenprofile und Beladungen, wechselnde Kettentypen, aktueller Verschleißzustand der restlichen Antriebsteile …

Und, least not last, das Problem, mit Hausmitteln die Längung der Kette auch nur halbwegs genau vergleichend zu messen. Die gängigen Verschleißlehren der Sorte Rohloff Caliber (und seine mehr oder weniger ähnlichen Nachbauten) sind ziemlich ungenau. Vor allem haben sie einen systematischen Fehler: Mit der Innen-Innen-Abtastung zwischen wenigen Gliedern »misst« man zwangsläufig auch den Rollenverschleiß mit, der über den Verschleißzustand der Kette weniger aussagt als der (eigentlich gesuchte) Teilungsfehler alias Längung. Man misst also eigentlich Mist.

© Rainer Mai

Bild 1

Der vollständige Artikel ist unter dem folgenden Link erreichbar:

 Fahrradzukunkft, Ausgabe 13, April 2011

Vielen Dank an Rainer Mai für die Erlaubnis, einen Auszug dieses Artikels auf BikeBlogBerlin veröffentlichen zu dürfen!