Vertrauen

… ist gut. Und was ist besser? Genau!

Warum ich hier Binsenwahrheiten verbreite? Weil ich am Wochenende kurzerhand aus meinem 8-Gang-Tourenrad ein Singlespeed gemacht hatte. Und das wegen fehlender Kontrolle erst heute morgen auf dem Weg zur Arbeit gemerkt habe. Was war passiert? Ich hatte nach dem Reifenwechsel (Schwalbe Marathon Winter mit Spikes gegen Schwalbe Marathon Supreme) das Hinterrad nicht sorgfältig genug eingebaut. Und dabei den Zug der Nabenschaltung falsch gelegt. Gut gemacht, Junge!

Nun ist Singlespeed fahren ja in Mode (oder war es zumindest vor kurzem), dennoch muss es nicht auf dem Weg zur Arbeit sein. Nach der Arbeit also schnell noch zum Radhaus Wedding, das gehandicappte Rad in die Hände von Elmar gegeben – 5 Minuten später konnte ich wieder 8fach schalten.

Warum ich das nicht selber gemacht habe? Manche Dinge erklären sich leider nicht von selber. Viel Routine mit dem Ein- oder Ausbau des Hinterrades habe ich (glücklicherweise?) nicht, zu selten hatte ich in den letzten Jahren Pannen gehabt oder musste die Reifen wechseln. Da ist es gut, eine Fachwerkstatt zu kennen, der man Vertrauen entgegenbringt. Und bei der man die durchgeführten Arbeiten nicht einer Kontrolle unterziehen muss.

Jetzt ist es mir mit diesem Text – obwohl eingangs nicht beabsichtigt – gelungen, eine Brücke zu Johanns Fahrradblog und seinem letzten Beitrag zu schlagen. Diesen möchte ich vor allem Einsteigern ans Herz legen, die gerade überlegen, sich ein neues Rad zuzulegen: Tipps für den Fahrradkauf

Ob dieser glücklichen Fügung einigermaßen zufrieden grüßt

Ihr / Euer BikeBlogger