Business Punk: Printanzeige für Besi & Friends – the sequel

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Soeben erschienen: das neue Magazin Business Punk mit einer Anzeige für Besi & Friends / Rad statt Rollstuhl.

Der Verlag Gruner & Jahr unterstützt Rad statt Rollstuhl seit einiger Zeit mit großformatigen Anzeigen in seinen Printmagazinen. Den Anfang machten die Magazine 11Freunde und GEOSaison, mit Heft 05/2016 folgte dann die erste Anzeige in Business Punk. Weiterlesen

Business Punk: Printanzeige für Besi & Friends

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Soeben erschienen: das neue Magazin Business Punk mit einer Anzeige für Besi & Friends / Rad statt Rollstuhl.

Der Verlag Gruner & Jahr unterstützt Rad statt Rollstuhl seit einiger Zeit mit großformatigen Anzeigen in seinen Printmagazinen. Den Anfang machten in diesem Frühjahr die Magazine 11Freunde und GEOSaison.

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Prag: Bike to Heaven. Ein Denkmal.

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Man kann in Prag nicht Rad fahren. Heißt es. Wegen der Berge. Die Topographie setzt der Eigenbewegung Grenzen. Man kann in Prag auch nicht Auto fahren. Eigentlich. Wegen der Berge. Wegen der Moldau. Wegen der engen, verwinkelten Altstadtstraßen und denkmalgeschützten Gebäude. Wegen der Gärten und Parks.

[aus: Bettina Hartz: „Bike to Heaven. Fahrradszene Prag.“ in: fahrstil nr. 15. antrieb, S. 15]

Es gibt Menschen die dies tun. Rad fahren. In Prag. Es werden ständig mehr. Während Bettina Hartz 2013 im oben genannten fahrstil-Artikel noch ein eher pessimistisches Bild der Situation der Radfahrer in der „goldenen Stadt“ zeichnet, war ich in diesem Jahr sehr beeindruckt, eine moderne, junge und fahrradfreundliche Stadt vorzufinden. Möglicherweise hatte ich dieselbe Brille auf, die auch Berlin-Besucher häufig tragen, wenn sie vom Radverkehr hierzulande schwärmen. Eventuell liegt die Wahrheit – wie so oft – in der Mitte.

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Der Kreis schließt sich: Buchrezension „Slow Motion“

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Jens Hübner ist Radreise-interessierten Radfahrern schon länger ein Begriff. Mit seinen Aquarellen ist Jens ein gern gesehener Gast auf Fahrradmessen oder in Outdoor-Geschäften. Hierdurch habe auch ich seine Bekanntschaft gemacht.

Bei der VELOBerlin im März war Jens mit dem Vortrag zu seiner Weltumrundung zu Gast. Humorvoll und kurzweilig nahm er die Zuschauer in knapp 30 Minuten mit auf seine 2-jährige Reise um die Welt. Wie lang ein Vortrag auch dauern mag, er kann nur Ausschnitte einer Reise zeigen, bestenfalls pointieren. Wer neugierig geworden ist oder den Vortrag (noch) nicht gesehen hat, kann die Reise nun auch schwarz auf weiß nachvollziehen.

Slow Motion, so der Titel, deutet darauf hin, was den Leser nicht erwartet: kein Radrennen, keine Rekordjagd im Stil von „In 80 Tagen um die Welt“. Jens Hübner lädt uns vielmehr ein, ihn auf Teilen seiner Reise zu begleiten, mit ihm Teile dieser Erde zu erfahren.

Diese Reise (wenn man bei einem Zeitraum von zwei Jahren überhaupt noch von einer Reise reden kann) führte ihn in zwei Jahren über 25.000 km durch alle Kontinente und fast alle Klimazonen. Durch Demokratien und Länder, die noch ihren Weg zur Demokratie suchen, durch von Banden und Rebellen beherrschte Gebiete ebenso wie durch geleckte Vorstädte, deren Bewohner sich Fremden nahezu völlig verschließen.
Zwei Jahre auf 255 Seiten. Früher hätte diese Zeit für einen dicken Wälzer gereicht. Heute muss sich der Autor beschränken. Er muss pointieren, muss weglassen können. So passiert es durchaus schon mal, dass Wochen in Nebensätzen abgehandelt werden, dass Grenzen fast im Rhytmus der Buchseiten passiert werden. Mitunter enden Ereignisse ohne Nachwort, springt der Autor von einem Erlebnis zum Anderen.
Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Zeit und Raum gewünscht, um mehr über den einen oder anderen Reisepartner und so manchen Ort zu erfahren. Weiterlesen