radzeit 2/2011

Gerade erschienen: radzeit 2/2011 mit dem Titelthema „Wirtschaft“.

© Holger Hertling / radzeit

Das klingt erst einmal nicht spannend. Aber das ist gerade der Fehler, dem Radfahrer gern unterliegen: Wirtschaft und Radfahren als zwei verschiedene Dinge zu betrachten.

  1. Radfahren ist ein Wirtschaftsfaktor. Radfahrer sind Konsumenten und setzen regelmäßig durchaus nennenswerte Geldmengen um.
  2. Radfahrer gehören auch „der Wirtschaft“ an: Broker, Banker, Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer. Auf allen Ebenen sind Radfahrer anzutreffen. Radfahren an sich ist wertfrei: ein Fahrrad differenziert nicht nach Beschäftigung, es versieht nur seinen Dienst.
  3. Radfahren schafft und sichert Arbeitsplätze: Kuriere, Rikschafahrer, Fahrradläden und -werkstätten, Zulieferbetriebe, Fahrradpresse etc. pp.
  4. Radfahren schützt die Umwelt und hält gesund, spart also Ausgaben im Gesundheitssystem und im Bereich Umweltschutz.

Man sieht: Der Zusammenhang von Radfahren und Wirtschaft ist weniger abstrakt und langweilig, als angenommen, sondern ganz konkreter, „erfahrbarer“ Alltag. Und darüber berichtet die radzeit in dieser Ausgabe.

Die aktuelle Ausgabe des ADFC-Mitgliedermagazins ist auch als Download erhältlich. Unentgeltlich, auch wenn dies nicht wirtschaftlich sein mag.