radzeit 1/2011

Gerade frisch aus dem Briefkasten gefriemelt: die radzeit 1/2011.

Nicht nur die erste Ausgabe in diesem Jahr, sondern auch die erste Ausgabe einer neuen Redaktion: Kerstin Emma Finkelstein hat seit dieser Ausgabe „den Hut auf“ und löst damit Michaela Müller ab, die die radzeit-Redaktion seit 2008 erfolgreich geleitet hat.

Die neue Ära ist kein Bruch mit der Vergangenheit der radzeit. Äußerlich fällt nur der an das neue Corporate Design des ADFC angepasste Titel auf. Im Inneren wird deutlich, welche Rolle die Chefredaktion bei einer kleinen Publikation wie der radzeit einnimmt: die ersten 9 der 32 Seiten wurden mit Beiträgen von Kerstin E. Finkelstein gefüllt.

Weitere Neuerungen: neben einem neuen Fotografen für die Fotos der Titelseite (Holger Hertling) wurde ein Ersatz für den langjährigen Kolumnisten Uli Hannemann gefunden, der die Leser durch seine scharfzüngigen Beiträge meist amüsierte oder auch auf die Palme brachte. Wobei „Ersatz“ in diesem Fall kein Synonym für „Notlösung“ ist: den vakanten Posten übernimmt niemand Anderes als Horst Evers, den man inzwischen kaum noch vorstellen muss. Seine erste Kolummne ist aufmerksamen Lesern dieses Blogs schon bekannt und auch in gedruckter Form unbedingt empfehlenswert!

Inhalt gibt’s natürlich auch, schließlich ist die radzeit kein Feuilleton-Magazin. So widmet sie sich im Titelthema dem zwiespältigen Verhältnis, das Migranten zum Radfahren haben („Migrant sucht Fahrrad) und stellt in einem weiteren Artikel die Verkehrsplanung der Fahrradmetropole Portland, USA vor.

Die radzeit soll natürlich gelesen werden: Mitglieder des ADFC-Berlin finden „ihr“ Magazin 6x im Jahr im Briefkasten, Berliner Szenegänger und Fahrradfahrer finden die radzeit in ausgewählten Fahrradläden, Szenekneipen und in der Geschäftsstelle des ADFC. Für „Einsteiger“ gibt es die radzeit hier als Download.

BikeBlogBerlin wünscht dem neuen Team um Kerstin E. Finkelstein viel Erfolg!

3 Gedanken zu “radzeit 1/2011

  1. Beneidenswert, euer „Hauptstadtexemplar“, jedenfalls vom Titel und den Themen her. Weiß ja nicht, wie’s innen aussieht.
    Bei uns ist das leider nur ein wenig schön layoutetes A5-Heft mit Beiträgen aller lokalen ADFCs im Lande. Die berichten dann über Probs vor Ort und was sie alles so machen. Nicht so wahnsinnig spannend. Aber gut, sind alles Ehrenamtliche, nehme ich an.

  2. Hallo Ulrike,
    über den Link in meinem Beitrag kommst du zur Seite des ADFC Berlin, auf der du die radzeit als PDF-Datei herunterladen kannst. Dann kannst du auch sehen, wie es „drinnen“ aussieht!

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