Hersteller-Rückrufe von Fahrradfirmen – Update

Keine schöne Vorstellung: man fährt stolz mit dem neu erworbenen Fahrrad oder einem neuen Zubehörteil durch die Stadt, leistet sich vielleicht ein kleines Wettrennen mit dem einen oder anderen Zeitgenossen – und ahnt nicht, dass nur ein paar Zentimeter unter dem Allerwertesten eine kleine Zeitbombe tickt. Vielleicht wurde ein wichtiges Teil zu schwach dimensioniert, falsch konstruiert oder wurde mit falschen Zubehörteilen bestückt. Rückrufe bei Kraftfahrzeugen lassen sich durch die Zulassungspflicht verhältnismäßig leicht regeln. Die Adressen der Fahrer sind im Zweifelsfall verfügbar. Bei Fahrrädern ist das schon anders. Es gibt keine zentrale Kartei, und ob mein Radhändler bei Rückrufen seine Kundendaten (soweit verfügbar) akkurat überprüft ist Glücksache.

[edit 25.03.2013] Somit sind Radfahrer darauf angewiesen, sich selbst über Rückrufe durch die Zweiradbranche zu informieren. Eine Quelle hierfür war der Blog Rückrufaktion.net. Sein Betreiber hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alle Rückrufaktionen in Deutschland zu sammeln und zu veröffentlichen.

Leider wurde dieser Service 2013 ohne erkennbaren Grund eingestellt.

Damit entfällt der „RSS – Feed“, über den auf der rechten Seite die aktuellsten Rückrufe zum Thema „Fahrrad“ anzeigt wurden.

Auf Rückrufe werde ich natürlich weiterhin hinweisen.[/edit]